Was Besitzer von Anlagen beachten müssen

Warum Tauben unter Solaranlagen zur Brandgefahr werden

Solaranlagen sind bei Hausbesitzern gefragt - und offenbar auch bei Tauben. Sie bieten den Tieren ideale Nistplätze. Und das ist brandgefährlich, heißt es von der Stadt Singen.

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Bis zu sieben Mal pro Jahr können Tauben brüten. Dafür suchen sie sich gerne geschützte Plätze. Unter Photovoltaikmodulen finden sie ideale Bedingungen. Die Handwerkskammer Konstanz warnt aber: Das kann ein Brandrisiko darstellen.

Mindestens 500 Tauben leben in Singen

In Singen (Kreis Konstanz) leben mindestens 500 Tauben. "Unter den PV-Anlagen sammelt sich jede Menge Nistmaterial, Kot, aber auch tote Küken können vorkommen. Das kann zur Brandlast werden", erklärt Sindy Bublitz, Naturschutzbeauftragte der Stadt. Sie rät daher dazu, Taubenschutzgitter zu installieren.

Auch die Handwerkskammer Konstanz empfiehlt, schon bei der Installation einer Solaranlage Schutzgitter mit einzuplanen. Taubenschutz werde unter den Kunden zunehmend ein Thema, teilt die Kammer mit. Wenn Gitter, Spikes oder Bürsten von Anfang an eingeplant sind, sei das außerdem günstiger als eine nachträgliche Montage oder die Reinigung der Anlage.

Stadt Singen will Zahl der Tauben eindämmen

Die Stadt Singen versucht darüber hinaus, die Taubenpopulation zu steuern. Sie bietet den Tieren betreute Taubenschläge zum Nisten an. Dort werden die Eier gegen Attrappen ausgetauscht.

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SWR

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