Die österreichische Silvretta-Hochalpenstraße bleibt bis zum Sommer 2030 gesperrt. Wie die illwerke vkw als Betreiber bekannt gegeben haben, wird die Strecke umfangreich abgesichert. Damit setzt sich die Sperrung der Strecke weiter fort. Nach mehreren Felsstürzen und Murenabgängen ist die Silvretta-Hochalpenstraße bereits seit 2024 nicht mehr für den Verkehr freigegeben.
Üblicherweise wird die Hochalpenstraße im Frühsommer geöffnet und im Spätherbst wegen der steigenden Lawinengefahr geschlossen. Bei vielen Touristen ist die Strecke beliebt. Jährlich kommen hunderttausende Ausflugsgäste.
Silvretta-Hochalpenstraße: Straßenverlegungen notwendig
Zur Sicherung der Straße haben die Verantwortlichen nun ein langfristiges Konzept erarbeitet. Darin sind auch geologische Modellrechnungen eingeflossen. Geplant ist, in drei Bauphasen in den Jahren 2027 bis 2029 die Strecke abzusichern. Dafür werden neue Schutzdämme errichtet. Außerdem seien Straßenverlegungen auf Teilabschnitten notwendig. Inwieweit sich dies auf den Streckenverlauf auswirke, darüber könne man noch keine verbindlichen Aussagen treffen. Man befinde sich derzeit noch in der Detailplanung und in der Abstimmung mit den Behörden, so die illwerke. Auch über die voraussichtlichen Kosten können noch keine Angaben gemacht werden.
Die Silvretta-Panoramastraße ist über 22 Kilometer lang und führt über eine Passhöhe von über 2.000 Metern. Die beliebte Strecke verbindet Vorarlberg und Tirol.