Rund 35.000 Besucherinnen und Besucher sind laut Polizei am Samstagabend nach Konstanz gekommen und feierten ein "friedliches und störungsfreies Seenachtfest", wie die Beamten mitteilten. Auch die Schweizer Polizei zieht eine positive Bilanz. Schwere Delikte seien nicht verzeichnet worden, heißt es in einer Mitteilung am Sonntag. Höhepunkt war wie jedes Jahr das große Feuerwerk, das trotz der anhaltenden Hitze und Trockenheit der vergangenen Tage stattfinden konnte.
Das Festgelände erstreckte sich über mehrere Kilometer entlang des Bodenseeufers - von der Seeuferpromenade über den Stadtgarten bis nach Klein Venedig. Der Veranstalter rechnete im Vorfeld mit bis zu 37.500 Gästen. Bereits am Mittag waren die Parkhäuser in der Altstadt nahezu voll, größere Probleme bei der Anreise gab es laut Polizei zunächst aber nicht.
Seenachtfest mit buntem Programm in Konstanz
Entlang der Uferpromenade traten Bands, Singer-Songwriter und weitere Künstler auf. Im Stadtgarten wurde ein Familienprogramm mit Spiel-, Bastel- und Mitmachaktionen für Kinder angeboten. Parallel feierte die Nachbarstadt Kreuzlingen in der Schweiz ihr "Fantastical. Seenachtfest Kreuzlingen".
Schon vor dem Feuerwerk waren die besten Plätze heiß begehrt:
Mit dem neuen Veranstalter gab es in diesem Jahr mehrere Änderungen. Neu war unter anderem ein Bereich an der Seestraße direkt am See, der nur mit spezieller Eintrittskarte zugänglich war. Dort konnten Besucherinnen und Besucher die Wasserski-Show und später das Feuerwerk mit selbst mitgebrachtem Picknick verfolgen.
Drohnenshow feiert Premiere vor dem Bodensee-Feuerwerk
Vor dem Feuerwerk wurde erstmals eine Drohnenshow gezeigt. 500 Lichtdrohnen formten verschiedene Figuren am Himmel, auf dem Wasser ergänzte eine Inszenierung mit leuchtenden Fantasie- und Meereswesen das Programm.
Den Abschluss bildete das traditionelle Seefeuerwerk über dem Bodensee, das Konstanz und Kreuzlingen gemeinsam veranstalten. Nach Angaben des Veranstalters arbeitete man wegen der Trockenheit und der hohen Temperaturen im Vorfeld eng mit Feuerwehr und Ordnungsamt zusammen, um das Feuerwerk sicher durchführen zu können.