Seit einem Jahr gibt es an der Oberschwabenklinik den Kriseninterventionsdienst. Das kleine Team leiste große Hilfe, teilte dazu der Klinikverbund mit Sitz in Ravensburg mit. Die Bilanz fällt positiv aus.
KKIT an der OSK hilft in Extremsituationen
Mehr als 40 Einsätze, 140 betreute Menschen. Das sind die nüchternen Zahlen des Kriseninterventionsdienstes. Hinter den Zahlen stehen neun geschulte Frauen und Männer, sie gehören zum Arzt- und Pflegepersonal der OSK. Im Krankenhaus helfen sie aber auch Menschen, die eine schwere Situation erleben.
OSK setzt KKIT-Angebot fort
Die KITT-Mitarbeiter stehen beispielsweise Angehörigen zur Seite, die um das Leben eines Unfallopfers bangen. Oder Klinikmitarbeitern, die unter hoher Anspannung schwierige Operationen durchführen. Das Kriseninterventionsteam betreut diese Menschen in der belastenden Situation, hört zu, vermittelt weiterführende Hilfen. Und das rund um die Uhr. Die OSK spricht von einer wertvollen Arbeit. Sie will das Angebot deswegen weiter finanzieren, ist dabei aber auch auf Spenden angewiesen.
Diese Unterstützung ist unverzichtbar. Wir sind stolz, ein solches Angebot fest in unserem Klinikalltag verankert zu haben – und vor allem auf das Team, das dahintersteht.
Wenige Kliniken haben einen Kriseninterventionsdienst
Einen Kriseninterventionsdienst wie an der OSK gibt es nach Angaben des Klinikverbundes nur in wenigen Krankenhäusern in Deutschland. Bei Feuerwehren und Rettungsdiensten sei eine psychosoziale Notfallversorgung dagegen längst etabliert.