Nach dem Historischen Festzug ist das Schützenfest in Biberach am Sonntagabend zuende gegangen. Aus Sicht des Rettungsdienstes verlief das diesjährige Schützenfest deutlich friedlicher als im vergangenen Jahr. Und auch die Schützendirektion ist mit dem Verlauf zufrieden.
Erst eineinhalb Stunden vor Beginn des Historischen Festzugs am Sonntagvormittag stand fest: Der Umzug kann wie geplant stattfinden. Die starken Regenfälle ließen rechtzeitig nach, so dass die Tribünen auf dem Biberacher Marktplatz noch einmal voll besetzt waren.
Lagerleben auf dem Gigelberg in Biberach abgesagt
Das Lagerleben auf dem Gigelberg, wo die historischen Festgruppen sonst nach dem Umzug ihre Zelte aufschlagen, musste allerdings abgesagt werden. Wie die Schützendirektion mitteilte, war der Boden durch den Regen zu stark aufgeweicht.
Ansonsten konnten alle größeren Veranstaltungen stattfinden, auch wenn das Wetter unbeständig war. Die Schützendirektion ist deswegen mit dem Verlauf des Festes zufrieden, wie eine Sprecherin sagte.
Rettungsdienst zieht positive Bilanz zum Schützenfest
Aus Sicht des Rettungsdienstes verlief das Schützenfest in diesem Jahr sehr friedlich. Bis Sonntagnachmittag gab es 40 Einsatzfahrten des Rettungsdienstes. Laut Michael Mutschler, Geschäftsführer des Rettungsdienstes beim DRK-Kreisverband Biberach, waren das etwa halb so viele Einsätze wie im Vorjahr.
Die zusätzlich rund 100 Ehrenamtlichen des DRK-Kreisverbands haben in den zehn Tagen etwa 270 Patientinnen und Patienten vor Ort versorgt. Ebenfalls rund halb so viele wie im letzten Jahr. Darunter waren Insektenstiche oder kleinere Wunden.
Die Polizei will ihre Bilanz zum diesjährigen Schützenfest am Montag veröffentlichen.