Gastronomin Eva Klink verrät: So geht regional inspirierte Gourmetküche

Eva Klink ist "Gastgeberin des Jahres 2026": Ausgezeichnet hat sie das Gourmet-Magazin "Der Feinschmecker". Sie arbeitet im Sternerestaurant zusammen mit ihrem Vater Vincent Klink.

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Gastronomie kennt Eva Klink von Kindesbeinen an. Als sie zur Welt kommt, werden ihre Eltern Elisabeth und Vincent Klink für ihr Restaurant in Schwäbisch Gmünd mit dem ersten Stern vom Guide Michelin ausgezeichnet.

Als Wirt verdient man am wenigsten Geld mit den Milliardären oder superreichen Schwaben. Mittelstand und normale Leut' und einfach Genießer, das ist unser Butter und Brot.

Sterne-Küche mit regionalen Einflüssen

Ihre Ausbildung hat Eva Klink im Schlosshotel Friedrichsruhe gemacht und wurde die erste Frau, die im Service im Gourmetrestaurant arbeitete. Heute kümmert sie sich im Restaurant Wielandshöhe in Stuttgart um die Abläufe im Restaurant und den gut ausgestatteten Weinkeller. Und um den Nachwuchs, die Auszubildenden des Restaurants.

Ich hab ja keine Kinder, das hab ich irgendwie verschlafen vor lauter schaffen. Deswegen bin ich da so gern auch pädagogisch mit unserem Nachwuchs zugange.

Im Team mit ihrem Vater Vincent Klink und Küchenchef Jörg Neth verbindet sie klassische französische Kochkunst mit regionalen schwäbischen Einflüssen. Seit 1993 wird die Wielandshöhe kontinuierlich mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Ich esse wirklich alles. Aber besonders gern: Schwäbische Küche ist schon verdammt gut!

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Gutes Essen: Tipps zum Verfeinern

Für Gastronomin Eva Klink muss gutes Essen nicht aufwendig sein. Spätzle mit Soße sei ein Muss oder Maultaschen. Besonders wichtig sind ihrer Meinung nach Kräuter aus Mitteleuropa wie Basilikum, Petersilie oder Schnittlauch, weil sie am besten zur heimischen Küche passen.

Mit einer guten Bratensauce oder einer hochwertigen gekörnten Brühe könne jedes Essen verbessert werden. Noch ein Tipp: Schwarzen Pfeffer frisch mahlen. Aber Salz sei wichtiger.

Ich hab tatsächlich immer Salz in der Handtasche. […] Manche Restaurants haben kein Salz auf dem Tisch. Das ärgert mich ein bisschen. [...] Da bin ich immer ausgerüstet.