Die Stimmung in der ausverkauften Arena Trier war von Beginn an grandios und beflügelte die Starting Five, die Triers Coach Jacques Schneider zu Beginn aufs Feld schickte: Justin Simon, Jordan Roland, Moritz Krimmer, Ejifor Onu, Eli Brooks.
Offensive der Gladiators Trier lässt Jena schwitzen
Trier legte auch direkt los. Die Gladiators ließen die ersten Angriffe der Gäste einfach abprallen. Die Trierer selbst machten nach rund 40 Sekunden direkt die ersten Punkte. Auch, wenn die Gäste immer mal wieder zum Zug kamen, machte Trier das gut und baute die Führung immer weiter aus. Marco Hollersbacher glänzte in der ersten Hälfte mit insgesamt 14 Punkten - drei Mal von der Drei-Punkte-Linie.
Aber auch Jordan Roland, Austin Crowley, Maik Zirbes und Eli Brooks sorgten für Punkte. Mit 54:49 ging es für die Trierer in die Kabine. Die Fans waren euphorisch. Da fiel es gar nicht auf, dass die neue Tribüne in der Arena noch völlig leer war. Denn da fehlen noch die Stühle. Der Grund: Lieferverzögerungen. Bis zum Europe-Cup-Spiel am 7. Oktober sollen dann dort aber auch Fans sitzen können.
Derby in der Basketball-Bundesliga Souveräner Sieg der Gladiators Trier gegen die Telekom Baskets Bonn
Den Trierern ist nach dem verpatzen Bundesliga-Auftakt eine souveräne Wiedergutmachung gelungen. Von der ersten Minuten an dominierten sie das Spiel gegen harmlose Bonner.
Gladiators müssen kämpfen: Jena punktet
Trier war gut in die Kabine gegangen, doch Jena kam besser wieder heraus. Trier ließ die Gäste rankommen - und nach fast fünf Minuten ohne Punkte liefen die Trierer nach dem dritten Viertels sogar einem Rückstand (69:73) hinterher. Headcoach Jacques Schneider an der Seitenlinie wirkte sichtlich angespannt - versuchte seine Mannschaft vor dem letzten Viertel nochmal auf Kurs zu bringen.
Trier kämpft bis zum Schluss und holt den Sieg
Mit Erfolg: Moritz Kimmer machte nach rund 20 Sekunden den ersten Dreier für die Trierer. Jordan Roland holte den Trierern dann nach guten zwei Minuten die Führung zurück. Gleich zwei Mal hintereinander traf er von der Drei-Punkte-Linie. Danach drehte Trier nochmal richtig auf und gewann - nach einem harten Stück Arbeit - 98:85.