Knapp 1.000 Fans kamen am Sonntag zum ersten Mannschaftstraining der Gladiators Trier in die Halle am Mäusheckerweg. Der Hype vor der zweiten Bundesligasaison ist noch größer als nach dem Aufstieg. Das zeigt auch der neue Rekord an verkauften Dauerkarten.
- Das sind Triers Neuzugänge
- Saisoneröffnung gegen Manchester
- Das sind die Ziele des Trainers
- Das will der neue Clubchef erreichen
- Die Gladiators im Europapokal
- So kommt man an Tickets für Triers Basketballer
Das sind die Neuzugänge der Gladiators
Beim ersten öffentlichen Training der Gladiators waren alle Neuzugänge dabei. Gleich drei Spieler waren vom BBL-Pokalsieger Bamberg nach Trier gewechselt. Darunter der beste Defensivspieler der vergangenen Saison EJ Onu und Moritz Krimmer. Krimmer spielte bereits in der zweiten Liga für Trier. Auch Aufbauspieler Eli Brooks ist zurück in Trier.
Brooks war in der vergangenen Saison nach nur 13 Spielen für Trier in die erste spanische Liga gewechselt. Zuvor war er der Kopf des Teams und die rechte Hand des Trainers auf dem Parkett.
Saisoneröffnung gegen Manchester
Nach dem ersten öffentlichen Training laden die Gladiators bereits kommenden Sonntag (23.08.) zur Saisoneröffnung in die Arena Trier ein. Um 16:30 Uhr ist Sprungball zum ersten öffentlichen Testspiel. Aus England ist das Team von Manchester Basketball in Trier zu Gast.
Die Gäste spielen in der höchsten britischen Liga, der Super League. Das Team erreichte in der vergangenen Saison das britische Pokalfinale und unterlag dort den London Giants.
Das sind die Ziele des Trainers
Waren die Gladiators letztes Jahr noch das Überraschungsteam der Liga, so ist die Konkurrenz nach der erfolgreichen Premierensaison gewarnt. Auch die hochkarätigen Neuverpflichtungen sorgten in der Liga für Aufsehen.
Triers Trainer Jacques Schneider will wie im letzten Jahr die Playoffs, also die Entscheidungsspiele zur Deutschen Meisterschaft, erreichen. Außerdem will er im BBL-Pokal und im Europapokal so weit wie möglich kommen.
Wir haben mehr Qualität und Athletik im Team
Die zusätzliche Belastung durch den FIBA Europe Cup werde man in den Griff bekommen, so Schneider: "Wir haben im Vergleich zur letzten Saison einen sehr großen Kader. Mit mehr Tiefe, mehr Qualität und vor allem mehr Athletik und Körpergröße. Das wird unser Spiel nochmal verändern."
Das will der neue Clubchef erreichen
Seit Anfang Juli hat Torsten Herz, Chef des Hauptsponsors der Gladiators, dem Tiernahrungshersteller Vet-Concept, das alleinige Sagen im Club. Er besitzt 100 Prozent der Gesellschaftsanteile des Vereins.
In der laufenden Saison, sei der Etat um 1,5 Millionen Euro aufgestockt worden, um in der Bundesliga aber auch im Europapokal eine gute Rolle spielen zu können, so Herz.
Wir wollen uns langfristig in der Bundesliga etablieren
Herz will die Gladiators zu einer Topadresse der Bundesliga machen. "Wir wollen uns langfristig etablieren, im Jugendbereich aufrüsten und die Trainingsbedingungen deutlich verbessern." Schon im kommenden Jahr plant Herz den Bau eines eigenen Trainingszentrums für Triers Basketballer in Trier-Nord.
Die Gladiators im Europapokal
Erstmals seit ihrer Gründung nach dem Abstieg aus der Bundesliga 2015, spielen die Gladiators im Europapokal. Das erste Spiel im FIBA Europe Cup steigt am 7. Oktober in der Arena Trier.
An dem Wettbewerb nehmen 48 Mannschaften in acht Gruppen teil. Zwei Trierer Gegner stehen bereits fest: KB Trepca aus dem Kosovo sowie der kroatische Traditionsverein BC Split. Die anderen Clubs spielen noch Qualifikationsspiele. Der Europe Cup ist in etwa mit der Conference League im Fußball zu vergleichen.
So kommt man an Tickets für Triers Basketballer
Schon vergangene Saison war fast jedes Heimspiel der Gladiators ausverkauft. Die Tickets waren sehr gefragt. Dieses Jahr hat der Club einen neuen Rekord beim Verkauf von Dauerkarten aufgestellt. Nach Angaben des Vereins sind etwa 3.800 verkauft worden. 1.000 mehr als letztes Jahr.
Daher gehen weniger Karten in den freien Verkauf. Wer Spiele sehen will, sollte im Online-Ticketshop früh zuschlagen. Bei den Europapokalspielen könnte es einfacher werden, an Tickets zu kommen. Dort haben 3.000 Fans Dauerkarten gebucht. Da die Spiele aber abends an Werktagen stattfinden, wird der Andrang möglicherweise nicht so hoch sein wie am Wochenende.