Nach neun sieglosen Spielen in der Regionalliga

SSV Ulm 1846 entlässt Trainer Jungwirth und Sportdirektor Isik

Der SSV Ulm hat Trainer Daniel Jungwirth und Sportdirektor Murat Isik entlassen. Wie der Vereinsvorstand am Sonntag mitteilte, habe man sich in der Krise von den beiden getrennt.

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Von Autor/in Peter Köpple

Der SSV Ulm 1846 Fußball befindet sich in einer ungebremsten Talfahrt. Nach den Abstiegen aus der zweiten und der dritten Liga stehen die Ulmer in der Regionalliga Südwest auf dem letzten Platz mit gerade mal vier Punkten aus neun Spielen. Nach der 0:1-Heimniederlage am Samstag gegen Eintracht Trier sehen sich Vorstand und Aufsichtsrat zum Handeln gezwungen.

Nach intensiven Gesprächen sei man zu der Überzeugung gelangt, dass eine Veränderung notwendig sei, um eine positive Trendwende herbeizuführen, teilte die Vereinsführung am Sonntag schriftlich mit. Auch Assistenztrainer Martin Minks wurde von seinen Aufgaben entbunden.

Man sei bereits in "fortgeschrittenen Gespräche", was einen Nachfolger von Jungwirth anbelangt. Vorübergehend werde U19-Trainer Timo Wenzel die Übungseinheiten leiten und die Mannschaft auf das Pokalspiel am Mittwoch bei der TSG Balingen vorbereiten.

Bereits vier Trainer nach Thomas Wörle

SSV-Vorstand und Geschäftsführer Dominik Schwärzel erklärte: "Die Ergebnisse und Entwicklungen speziell in den letzten Wochen ließen uns keine andere Wahl, als jetzt zu handeln." Aufsichtsratsvorsitzender Philipp Utz ergänzte: "Wir befinden uns in einer sehr prekären Situation, in der wir schnell Ergebnisse brauchen."

Der 44-jährige Daniel Jungwirth war erst im Sommer Cheftrainer beim SSV Ulm geworden. Seine kurze Karriere an der Donau beendet er sieglos. Zuvor war er zwei Jahre lang Jugendtrainer beim VfB Stuttgart und coachte das U17-Team. Seit der Entlassung von Thomas Wörle im März 2025 war Jungwirth bereits der vierte Trainer, der erfolglos versucht hat, die Ulmer Spatzen wieder auf einen guten Weg zu bringen.

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