Für die Fans des 1. FC Kaiserslautern ist klar, wie der Weg ihres Teams im DFB-Pokal weiterzugehen hat. Nach dem 1:0 (1:0) bei Greuther Fürth riefen sie lautstark: "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin" und erinnerten an die Spielzeit 2023/2024. Damals hatten sich die Lautrer unter anderem gegen den 1. FC Köln, Hertha BSC und den 1. FC Saarbrücken bis nach Berlin gearbeitet und dort nur knapp 0:1 gegen Bayer 04 Leverkusen verloren.
Marlon Ritter: "Ein Traum, in Berlin zu spielen"
"Wir haben vor zwei Jahren gesehen, wie schnell man auf einmal in Berlin ist", sagte FCK-Kapitän Marlon Ritter nach dem Einzug ins Achtelfinale. "Ich glaube, das ist von jedem ein Traum, mal in Berlin zu spielen." In der Vorsaison war in der 2. Runde gegen den späteren Pokalsieger VfB Stuttgart Schluss. Diesmal hatten die Lautrer mit Greuther Fürth ein dankbareres Los.
"Es gibt nichts Schöneres als Pokalspiele, es ist immer dunkel draußen, es macht immer Spaß, es ist immer hitzig und einer muss gewinnen, einer muss weiterkommen."
Wieder trifft Skyttä gegen Fürth
Naatan Skyttä (12.) erzielte am Mittwochabend früh das entscheidende Tor der Gäste. Ein abgefälschter Schuss von Ritter flog Richtung Fünfmeterraum, Sturmkollege Skyttä (12.) grätschte dazwischen und schob den Ball etwas akrobatisch im zweiten Versuch mit dem Knie zur Gästeführung über die Linie. "Das frühe Tor hat uns sehr gut getan", erklärte Ritter, der sein Team für die Einsatzbereitschaft lobte: "Viel Wille, viel Leidenschaft. Jetzt sind wir einfach glücklich, eine Runde weiter zu sein."
DFB-Pokal FCK nutzt Fürther Patzer und steht im Achtelfinale
Der 1. FC Kaiserslautern zeigt gegen Greuther Fürth eine effiziente Leistung und steht im Achtelfinale des DFB-Pokals.
Bereits beim letzten Duell – dem 3:0-Auswärtssieg der Lauterer am fünften Zweitliga-Spieltag – hatte der Finne Skyttä die Führung erzielt. Die Fürther, bei denen Omar Sillah (90.+4) in der Schlussphase nur kurz nach seiner Einwechslung mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz musste, sind damit nun fünf Pflichtspiele in Folge ohne Sieg.
FCK verteidigt konzentriert
In einem Spiel, das viele Nickligkeiten bereithielt, hätte der FCK früher für Klarheit sorgen können. Aber das Team von Trainer Torsten Lieberknecht verpasste es, die Balleroberungen in gefährliche Offensivaktionen oder gar Tore umzumünzen - ähnlich wie im Liga-Duell mit dem 1. FC Nürnberg, in dem der FCK kurz vor Schluss noch den Ausgleich hinnehmen musste.
Diesmal verteidigen die Pfälzer aber konzentriert und brachten die Führung über die Zeit. "Wir haben viel wegverteidigt, waren leidenschaftlich und das zählt im Pokal oftmals auch", sagte Lieberknecht. Drei Siege fehlen noch bis Berlin, aber Ritter und Co. bleiben ruhig: "So weit ist es leider noch nicht. Wir haben die zweite Runde überstanden, jetzt haben wir erstmal wieder Liga-Alltag." Am Sonntag (02.11., 13:30 Uhr) ist der FCK zu Gast bei Fortuna Düsseldorf.