Vor Zweitliga-Start gegen Wolfsburg

FCK-Kapitän Marlon Ritter sicher: "Wir sind keine Mannschaft, die sich verstecken muss"

Am Samstag (8.8.) startet der 1. FC Kaiserslautern in die 2. Bundesliga: Gegner ist der VfL Wolfsburg. Kapitän Marlon Ritter zeigt sich hundert Prozent einsatzbereit.

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Stand

Von Autor/in Maximilian Springer

Die kurze Sommerpause ist fast vorbei, am Wochenende rollt in der 2. Bundesliga wieder der Ball. Für den 1. FC Kaiserslautern startet die Saison mit einem echten Kracher: Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht fährt für das Topspiel am Samstagabend zum Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg (8.8., 20:30 Uhr, live im Audiostream auf Sportschau.de).

Ein schwerer Gegner also, der durchaus mit dem direkten Wiederaufsteig ins deutsche Fußball-Oberhaus liebäugelt. FCK-Kapitän Marlon Ritter ist im SWR-Interview trotzdem gelassen: "Wir sind keine Mannschaft, die sich vor irgendjemandem verstecken muss. Wir fahren nicht dahin, um zu gucken, wie cool es ist. Wir fahren dahin, um etwas mitzunehmen und so werden wir auch in den Bus steigen."

Tausende FCK-Fans fahren mit nach Wolfsburg

Dem 31-Jährigen, der den FCK auch in dieser Saison wieder als Kapitän aufs Feld führen wird, ist die Vorfreude auf den ersten Spieltag anzumerken. "Die Vorbereitung war lang genug. Jetzt geht es endlich wieder um Punkte." Auch die leidenschaftlichen Fans der Lauterer dürften die Stunden zählen, bis ihre Roten Teufel endlich wieder auf dem Rasen stehen. Zwischen 5.000 und 6.000 FCK-Fans dürften sich am Samstag auf den Weg nach Niedersachsen machen. "Ich glaube, die Fans freuen sich jetzt, dass die WM vorbei ist und endlich wieder Fußball ist, der Spaß macht", schätzt Kapitän Ritter. "Auf die Fans können wir uns immer verlassen. Die sind immer da, ob es gut läuft oder schlecht läuft."

FCK-Kapitän Marlon Ritter ist "hundertprozent einsatzbereit"

Nach der langen Saisonvorbereitung, die für den 1. FC Kaiserslautern auch im Trainingslager in Stärzing in Südtirol stattfand, meldet sich Ritter hundert Prozent einsatzbereit. Im Test gegen den FC Südtirol (0:0) hatte er noch eine Hüftverletzung erlitten. Der Kader des FCK ist vor dem Start der Spielzeit etwas jünger und unerfahrener als in den letzten Jahren. Für den erfahrenen Kapitän ist es wichtig, die jüngeren Spieler gut auf den Saisonstart und vor allem auch auf die zwei anstehenden Derbys vorzubereiten.

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Denn am zweiten Spieltag trifft der FCK zu Hause auf den KSC (15.8., 20:30 Uhr, live im Audiostream auf Sportschau.de) und anschließend im DFB-Pokal auf den SV Waldhof Mannheim (21.8., 18:00 Uhr). "Bis dahin sollte spätestens jeder wissen, wenn der Anpfiff erfolgt, worum es da geht", sagt Ritter zu den anstehenden Derby-Wochen. Es geht also Schlag auf Schlag beim FCK. Am Samstag in Wolfsburg wird sich zeigen, wie weit die Mannschaft von Trainer Lieberknecht ist und was sie bei einem der diesjährigen Zweitliga-Favoriten ausrichten kann.

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