Diese Musikstunde spürt den politischen Seiten der Landwirtschaft nach, von feudaler Unterdrückung bis zu Traktorkolonnen auf deutschen Autobahnen. Bäuerliche Kampflieder, Bauernkriege, Klagegesänge, Protest- und Propagandalieder: Marie König zeigt, wie selten Bäuerinnen und Bauern selbst zu Wort kommen – und wie häufig ihre Figur für Ideologien benutzt wird, von der Reformation über Nationalsozialismus und DDR bis zu heutigen Protestbewegungen.
Musikliste
Emilia Giuliani:
Präludium op. 46 Nr. 1
Siegfried Schwab (Gitarre)
N. N.:
Ich bin ein freyer Bauern-Knecht
Zupfgeigenhansel
Martin Agricola:
Ein feste Burg ist unser Gott, Motette
Europäisches Hanse-Ensemble
Leitung: Manfred Cordes
Volksweise:
"Bauern große Not" und "12 Artikel" aus Proletenpassion (Ausschnitt)
Die Schmetterlinge
György Ránki:
III. Defea aus 1514, Fantasie für Klavier und Orchester
Budapest Symphony Orchestra
Leitung: Endre Petri
Paul Hindemith:
1. Satz: Engelskonzert aus der Sinfonie "Mathis der Maler"
Berliner Philharmoniker
Leitung: Herbert von Karajan
N. N.:
Bauernklage
Ensemble Dullemajik
Traditional:
Im Märzen der Bauer, Bearbeitung
Martin Stadtfeld (Klavier)
Traditional:
Im Märzen der Bauer
Rundfunk-Kinderchor Leipzig
Traditional:
Wir sind des Geyers schwarzer Haufen
Die Grenzgänger
Traditional:
Traktorist
Di Naye Kapelye
Musikstunde vom 10.9.2026 | Wenn Hühner singen und Traktoren tanzen – Landwirtschaft und Musik (4/5)