Wie klingt Wetter, wenn man genau hinhört? In dieser Musikstunde prallen Naturgewalten und Landwirtschaft aufeinander: Strawinskys eruptiver Frühling, barocke Regenpsalmen, Gewitter-Experimente von Mauricio Kagel und die leise Poetik von Hildegard Westerkamps „Talking rain“. Marie König erzählt, wie Regen, Frost, Hitze und Hagel über Ernteerfolg oder Missernte entscheiden, warum früher Wetterglocken gegen Unwetter läuteten und wie heute Musik im Weinberg Reben beeinflussen soll.
Musikliste
Emilia Giuliani:
Präludium op. 46 Nr. 1
Siegfried Schwab (Gitarre)
Igor Strawinsky:
Danse des adolescentes (aus Teil 1) aus Le sacre du printemps
The Cleveland Orchestra
Leitung: Pierre Boulez
Anna Meredith / Antonio Vivaldi:
Solstice (Light In), Dawn (Spring), Birds (Spring) aus “Anno”
Anna Meredith (Elektronik)
Scottish Ensemble
Johann Rosenmüller:
Nun gibest du, Gott, einen gnädigen Regen
Ensemble 1684
Leitung: Gregor Meyer
Hildegard Westerkamp:
Talking Rain
Hildegard Westerkamp
Mauricio Kagel:
V. aus Kantrimiusik
Nieuw Ensemble
Leitung: Ed Spanjaard
Wolfgang Amadeus Mozart:
Dies irae aus dem Requiem d-Moll KV 626
Luzerner Sinfonieorchester
Leitung: Michael Sanderling
Giuseppe Verdi:
Ouvertüre und Trinklied (1. Akt) aus La Traviata
Renata Scotto (Sopran)
Alfredo Kraus (Tenor)
Ambrosian Opera Chorus
Philharmonia Orchestra
Leitung: Riccardo Muti
Johann Gaudenz von Salis-Seewis:
Bunt sind schon die Wälder
figure humaine Kammerchor
Leitung: Denis Rouger
Giovanni Antonio Guido:
Danse des moissonneurs aus L'Automne
Orchestre de l'Opéra Royal
Leitung: Andrés Gabetta
N. N.:
Es ist ein Schnitter, heißt der Tod
Rundfunk-Jugendchor Wernigerode
Donald Roeser:
Don't fear the reaper
Blue Öyster Cult
Caroline Shaw:
Let The Soil Play Its Simple Part
Caroline Shaw & Sō Percussion
Musikstunde vom 11.9.2026 | Wenn Hühner singen und Traktoren tanzen – Landwirtschaft und Musik (5/5)