Einen Computer besaß er nicht, wohl aber ein Faxgerät. Er mochte keinen Schnickschnack, auch nicht in der Musik, die er komponiert hat. Wolfgang Rihm ist sicher einer der bedeutendsten Komponisten der letzten Jahrzehnte. Im Juli des letzten Jahres ist er mit 72 Jahren gestorben. Seine Musik wird weiterhin munter gespielt. Was aber macht seine Musik wirklich aus, wo liegen ihre Besonderheiten, ihre inneren Bezüge? Martin Zenck beantwortet die Fragen im neuen Buch: „Stille und Gewalt“. Christoph Vratz hat es gelesen.