Am vergangenen Wochenende hat beim Heidelberger Frühling das schwedische Kammerensemble O/Modernt für Aufsehen gesorgt. Unter der Leitung des Geigers Hugo Ticciati hat es gleich fünf Konzerte nacheinander gespielt, alle unter dem Titel „Hausbesetzung“.
Dabei wurde hemmungslos Benjamin Britten mit Radiohead, Hildegard von Bingen mit Arvo Pärt, Beethoven mit den Beatles kombiniert. Bei O/Modernt geht es darum, etwas Neues zu schaffen.
Jedes der fünf Konzerte setze andere Akzente. Am Samstagmorgen gab es eine Reise in die Stille mit fast meditativer Musik, bei einem Nachtkonzert ging es um das Träumen und Erinnern. Bei der Matinee am Sonntagmorgen gab es ein Finale, bei dem das Ensemble noch einmal die ganze Bandbreite seines Könnens auspackte.
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