Ein Liebesdreieck mit Literatur im Fokus

Spielarten der Liebe: Lily Kings „Herz König“

Die amerikanische Bestsellerautorin Lily King erzählt in „Herz König“ eine Liebesgeschichte über Jahrzehnte hinweg. Nicht frei von Klischees, aber mit einem berührenden Ende.

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Stand

Mit dem Roman „Euphoria“ landete Lily King im Jahr 2014 einen internationalen Bestseller. Das war ein Buch über die berühmte Ethnologin und Sozialforscherin Margret Mead.

Gefeiert wurde Lily King auch für „Writers and Lovers“, einen autobiografischen Roman, in dem sie die Geschichte ihrer Schriftstellerwerdung erzählt.

Campus-Dreiecksgeschichte

Lily Kings neuer Roman „Herz König“ eröffnet wie eine konventionelle „Campus Novel“ und weitet sich dann zu einer Dreiecksgeschichte.

Lily King
Lily King (c) IMAGO, opale.photo

Die Ich-Erzählerin studiert Literatur an einem College in Neu-England und lernt dort die beiden hochbegabten Kommilitonen Sam und Jash kennen. Man liest, man schreibt, man redet über Literatur.

Ein berührendes Ende

Im Kern jedoch, so SWR Kultur-Literaturredakteurin Anja Brockert im Gespräch, ist „Herz König“ eine Liebesgeschichte und ein Nachdenken über verschiedene Spielarten der Liebe.

Und trotz aller Einwände, die man gegen die zum Teil klischeehaft gezeichneten Figuren formulieren könne, so Brockert, sei „Herz König“ letztendlich in seinen überraschenden Wendungen am Ende doch ein berührendes Buch.

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Erstmals publiziert am
Stand
Das Gespräch führte
Christoph Schröder
Gespräch mit
Anja Brockert