Neuer Roman zwischen Corona und Krieg

Angelika Klüssendorf: „Ich kann gar nicht aufhören zu erzählen, was mich alles tröstet"

Angelika Klüssendorfs neuer Roman „Trost“ ist ein Wimmelbild aus der Corona-Zeit. Die Pandemie wirkt dabei wie ein Verstärker gesellschaftlicher Konflikte.

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Zwischen Corona und Krieg

Spätestens seit ihrer Trilogie „Das Mädchen“, „April“ und „Jahre später“ gehört Angelika Klüssendorf zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen der Gegenwart.

Ihr neuer Roman „Trost“ spielt zwischen Dezember 2021 und Dezember 2022 – die Zeit der Corona-Pandemie also, aber auch jene Zeit, in der der Überfall Russlands auf die Ukraine stattfand.

Deutschland in der Pandemie

Angelika Klüssendorf entwirft ein Wimmelbild von Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher sozialer Prägung: Eine ostdeutsch sozialisierte Schriftstellerin und ihr Lebensgefährte, ein westdeutscher Rentner.

Angelika Klüssendorf
Angelika Klüssendorf (c) dts Nachrichtenagentur

Dessen siebzehnjährige Tochter, die kurz vor dem Abitur steht und mit den neuen Herausforderungen umzugehen hat, unter anderem mit der Entfremdung von ihrer besten Freundin. Und deren Mutter, die mittlerweile ein Leben ausschließlich in Netflix-Serien führt.

Sehnsucht nach Nähe

„Besonders mühsam und bitter war diese Zeit für junge Menschen“, sagt Angelika Klüssendorf. Eine Sehnsucht nach Nähe prägt jedoch alle Figuren in „Trost“; eine Sehnsucht, die auch mit familiären Erfahrungen in früheren Zeiten zu tun hat.

Das Hörbuch zu Angelika Klüssendorfs Roman „Trost“ wird am 4. September in ARD Sounds veröffentlicht, gelesen von Corinna Harfouch.

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Erstmals publiziert am
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Das Gespräch führte
Christoph Schröder
Gespräch mit
Angelika Klüssendorf