Verarbeitung des Amoklaufs am Erfurter Gutenberggymnasium
Als „heiteres Trauerbuch“ beschreibt Otte den Roman, der in diesem Jahr auch auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand. Er handelt vom Amoklauf am Erfurter Gutenberggymnasium 2002, den Autor Kaleb Erdmann selbst miterlebt hat.
Für Carsten Otte ist „Die Ausweichschule“ deshalb auch ein autofiktionaler Roman über die Grenzen des Schreibens. Einer in dem die Tat aus Sicht des elfjährigen Erzählers geschildert wird.
Der Amoklauf habe in den Schülerinnen und Schülern lange nachgewirkt, „in ihnen gegärt“, aber Kaleb Erdmann habe auch „diesen wunderbaren Roman geschrieben“, so Carsten Otte.
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Im Gespräch beim Bücherfestival Baden-Baden „Zum Gegenwärtigmachen gehört das Nacherzählen“: Kaleb Erdmanns Roman „Die Ausweichschule“
Wie über Gewaltexzesse schreiben? Kaleb Erdmann spricht über seinen Roman „Die Ausweichschule“, der sich mit den Folgen des Amoklaufs am Erfurter Gutenberg-Gymnasium beschäftigt.
Kaleb Erdmanns Roman „Die Ausweichschule" Wie schreibt man über eine unbegreifliche Tat, den unfassbaren Schrecken?
Das fragte sich Kaleb Erdmann, und begab sich auf die Suche in Gesprächen, Büchern und seiner Erinnerung. Aus seiner Recherche entstand ein Roman: „Die Ausweichschule".
Hörbuch Empathisch: Pascal Houdus liest Kaleb Erdmanns „Ausweichschule“
Kaleb Erdmanns Roman „Die Ausweichschule“ ist eine literarische Annäherung an den Erfurter Amoklauf von 2002. Der Autor erlebte das Attentat mit 17 Toten als elfjähriger Schüler des Gutenberg-Gymnasiums mit. Der Ich-Erzähler in seinem Buch, ein sensibler und nachdenklicher junger Mann, spürt den traumatischen Ereignissen von damals nach. Schauspieler Pascal Houdus lässt diese autofiktionale Figur mit großer Empathie lebendig werden.
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