Ein Silo am Gemminger Bahnhof wird zur Leinwand
Auf der Suche nach geeigneten Flächen für ihre großformatige Wandkunst sind die Karlsruher Künstler Yannik Czolk und René Sulzer aufs Land gefahren. In Gemmingen sind sie fündig geworden. Nach ein paar Telefonaten durften sie das Objekt ihrer Begierde, ein Getreidesilo direkt am Gemminger Bahnhof, als großformatige Leinwand für ihre Kunst nutzen.
Die beiden Künstler arbeiten seit rund 20 Jahren immer wieder gemeinsam an Kunstprojekten im Südwesten. Yannik kommt aus der Illustration, René hat sich auf grafische Elemente spezialisiert. Für ihre Murals verbinden sie die unterschiedlichen Bildsprachen zu einem gemeinsamen Kunstwerk.
„Ein kreatives Tauziehen“
„Es entsteht so eine Art kreatives Tauziehen“, erklärt Yannik Czolk, „was manchmal anstrengend ist, weil beide zu gleichen Teilen im Endbild vertreten sein sollen.“
In ihren Bildern greifen René und Yannik Elemente aus der Umgebung auf. So schaffen sie es, dass Menschen, durch ihre Bilder miteinander in den Dialog treten. „Es freut uns, wenn Leute sich auf der Straße begegnen und über die Kunst miteinander ins Gespräch kommen oder Nachbarn dadurch mal mehr Worte miteinander wechseln als nur Hallo zu sagen“, erklärt Yannik.
Initiiert wird das Kunstprojekt „Wändle im Ländle“ vom Open Urban Art Museum Stadt.Wand.Kunst aus Mannheim in Kooperation mit dem PFFFestival Stuttgart und dem Kunstverein Wagenhalle Stuttgart.
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