Kamerun wird sein Erbe verwehrt
Die Abwesenheit dieser Kulturgüter beginne bereits mit ihrer gewaltsamen Aneignung, mit der „Abwesenheit einer Transparenz“, sagt Prof. Dr. Bénédicte Savoy. Die Kunsthistorikerin unterstreicht zudem die Notwendigkeit internationaler Kooperationen, weil man, wie sie sagt, „erst weiß, wie es geht, wenn man es macht.“
Die mangelnde Zugänglichkeit deutscher Museumsdatenbanken erschwere Kameruner Communities den Überblick über ihr eigenes Erbe, weshalb laut Savoy „das Fusionieren der Information auf deutscher Seite ein riesiger Schritt“ sei. Damit schafft das Projekt neue Grundlagen für Dialog, Forschung und mögliche zukünftige Restitutionen.