Der Antisemitismus in Deutschland geht unvermindert weiter. Vor allem seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel im Jahr 2023 werden mehr Vorfälle in Deutschland gemeldet.
Seit Anfang 2025 gibt es daher auch für Baden-Württemberg eine eigene Meldestelle der sogenannten RIAS, der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus.
Am 13. Juli erscheint ihr erster Jahresbericht. Der Projektleiter Robert Ogman berichtet in SWR Kultur, dass es in Baden-Württemberg alle Formen von Antisemitismus gebe. So würden beispielsweise beim „Othering“ Jüdinnen und Juden negativ behandelt und ausgegrenzt.
Es gebe aber auch religiösen oder durch Verschwörungsmythen befeuerten Antisemitismus, die Leugnung des Holocaust, gezielte Beschädigung von Gedenkstätten oder Angriffe gegen Personen. Besonders der auf Israel bezogene Antisemitismus sei seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel rasant gewachsen.