Er war eine Art Superstar der französischen Geisteswelt: Michel Foucault. Philosoph, Historiker, Anthropologe, Soziologe, Aktivist.
Ein unkonventioneller Professor im Rollkragenpullover, der auch auf die Straße ging und Gefängnisinsassen zu einer eigenen Stimme verhalf. Dabei aber auch hoch akademisch über das Verhältnis zwischen Macht und Gesellschaft philosophierte und über unser Denken in historisch geprägten Kategorien.
Am 15. Oktober wäre Michel Foucault 100 Jahre alt geworden.
Was macht ihn bis heute zu einer solch schimmernden Figur, deren Werke nicht an Wirkmacht verloren haben? Und wie ist der Mensch hinter diesem großen Denker zu begreifen?