Europa ist technologisch abhängig
Beim Berliner Gipfel zur digitalen Souveränität Europas werde deutlich, wie groß der Handlungsdruck sei, sagt Philipp Hacker. Europa müsse Wege finden, technologische Abhängigkeiten zu reduzieren und zugleich offen für verschiedene Zukunftsszenarien der KI-Entwicklung bleiben.
Entscheidend sei zudem, dass Datenschutz zum Kern der europäischen Identität gehöre, denn „Modelle ohne Datenschutz finden wir auch außerhalb Europas genug“.
Spitzenkräfte dringend benötigt
Um echte Souveränität zu erreichen, fordert Hacker Investitionen in Rechenkapazitäten, eine nachhaltige Infrastruktur und staatliche Beteiligung an Talentakquise - mit der Möglichkeit hier auch neue Verbindungen zwischen Industrie und Universitäten zu schaffen.
„Dann können wir es auch schaffen, Spitzenkräfte nach Europa zu holen“, so Hacker, Professor für Recht und Ethik der digitalen Gesellschaft an der European New School of Digital Studies (ENS) der Europa-Universität Viadrina.
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