Ort des Austauschs - gerade in der Gegenwart
„Der Limes ist vor allem in der heutigen Zeit dieses verbindende Organ“, das Menschen über heutige Landesgrenzen hinweg zusammenführen könne, betont Museumsleiterin Julia Datow-Ensling in SWR Kultur.
Gerade durch Ausstellungen und Vermittlungsangebote werde sichtbar, dass der Limes nicht nur Trennlinie war, sondern auch Austausch ermöglichte, denn „es war ein Ort des Handels und eben auch das Miteinander in Kontakt treten“.
Limes-Museum setzt auf Erfahrungen vor Ort
Seit der Limes UNESCO-Weltkulturerbe ist, ist auch das öffentliche Interesse deutlich gestiegen. Um das Interesse auch nach dem Jubiläumsjahr zu erhalten, setzen Einrichtungen wie das Limes-Museum auf unmittelbare Erfahrungen vor Ort.
Digitale Formate könnten den Besuch nicht ersetzen. „Wir brauchen nicht einen runden Geburtstag, um im Römermuseum zu begeistern“, so Datow-Ensling mit Blick auf die dauerhafte Bedeutung des Limes für Geschichte, Gegenwart und Zukunft.