Alltagstipps aus der Schauspielschule

Lampenfieber adé: Drei Schauspiel-Tricks für den nächsten großen Auftritt

Die Präsentation mit Publikum, das Bewerbungsgespräch oder das erste Treffen mit den Schwiegereltern: Wie rüstet man sich da für den großen Auftritt? Junge Schauspieler*innen verraten ihre Tricks.

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Von Autor/in Steffen König

Vier Teenager träumen vom Rampenlicht
Vier Teenager träumen vom Rampenlicht. An der Mainzer Schauspielschule „Kolibri Entertainment“ lernen Emma, Elia, Luisa und Tristan in Kursen und Feriencamps das Handwerk des Schauspiels.

Emma, Luisa und Elia sind drei Teenager, die davon träumen, vor der Kamera oder auf der Bühne zu stehen. Sie wissen, wie man mit Lampenfieber umgeht und was man dafür tun kann, mit einem guten Gefühl im Rampenlicht zu stehen. Hier verraten sie ihre Methoden für den sicheren Auftritt

  1. Glasklare Aussprache dank Korken
  2. Lockerer Kiefer dank Massage
  3. Freier Kopf gegen Gedankenkarussell

Tipp 1: Der Korken-Trick für eine glasklare Aussprache

Bevor man das Publikum mit Inhalten überzeugen kann, muss man überhaupt erst einmal verstanden werden. Im Alltag nuscheln wir oft vor uns hin. Auf der Bühne oder im Meeting kann man sich das nicht leisten und braucht eine präzise Artikulation. Luisas Trainingsmethode mit dem Korken weckt die Zungenmuskulatur ordentlich auf und sorgt für die seriöse Aussprache.

Tipp 2: Kiefer lockern gegen die Stress-Sperre

Wer nervös ist, beißt gerne mal unbewusst die Zähne zusammen. Der Kiefer verspannt, die Stimme klingt gepresst und unnatürlich. Aber um frei und mühelos sprechen zu können, muss die Muskulatur rund um den Mund entspannt sein. Diese Blockaden kann man mit gezielten Massagen lösen. Wie genau, erklärt Emma.

Tipp 3: „Kopflosigkeit“ bevor es ernst wird

Die Stimme sitzt, der Text ist klar, aber plötzlich meldet sich das Gedankenkarussell. Wer kurz vor dem Auftritt zu viel nachdenkt, steht sich oft selbst im Weg. Elia hat eine spannende Methode, um den Verstand in diesen Momenten auf stumm zu schalten. Er nennt es „Kopflosigkeit“ erzeugen.

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