Das Junge Staatstheater Karlsruhe bringt mit „Familienalbum Karlsruhe“ ein Jugendstück nach einer wahren Begebenheit über die jüdische Familie Fuchs und ihre Flucht vor den Nationalsozialisten nach Neuseeland auf die Bühne.
Autorin Lisa Sommerfeldt hat für das Stück umfangreich in Familienarchiven sowie im Generallandesarchiv und Stadtarchiv Karlsruhe recherchiert und dabei Tagebücher, Fotoalben und historische Dokumente ausgewertet.
1939 flieht Familie Fuchs nach Neuseeland
Im Mittelpunkt steht Soni Fuchs, Tochter des Architekten und Komponisten Richard Fuchs, dessen Familie nach Berufsverbot, Verfolgung und KZ-Haft 1939 nach Neuseeland fliehen konnte.
„Mir ist immer wichtig, wenn ich für junge Menschen schreibe, dass es auch eine Hoffnung und eine Perspektive gibt“, erklärt Sommerfeldt im Gespräch mit SWR Kultur und möchte damit zugleich Anknüpfungspunkte zu heutigen Erfahrungen von Ausgrenzung und Flucht schaffen.
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