Ein Arzt, eine Praxis, vier Generationen: Warum Klaus Fischer immer Hausarzt werden wollte

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Von Autor/in Mike Roth

Vier Generationen Hausärzte

Ich wollte Arzt werden, wie mein Vater, wie mein Großvater und Urgroßvater.

Seit fast 40 Jahren leitet Klaus die Praxis seiner Familie im Westerwald. Für ihn bedeutet Hausarzt zu sein vor allem eins: Nähe. Viele seiner Patientinnen und Patienten kennt er seit Jahrzehnten. „Bei mir ist der Patient keine Nummer“, sagt er. Klaus ist in einer Familie groß geworden, in der Medizin immer Teil des Alltags war. Wenn er morgens in die Praxis kommt, betritt er Räume, die für ihn voller Erinnerungen sind – an seine eigene Kindheit. Geschichten vom Urgroßvater, der zu Fuß zu den Menschen ging. Erinnerungen an den Großvater, der die Nachkriegszeit prägte. Und sein Vater, der die Praxis in die Moderne führte.

Nach dem Studium übernahm er die Praxis von seinem Vater und Großvater – ein Kindheitstraum.

Weil ich gesehen habe, was die tun, was die bewirken können, und das hat sich schon als kleiner Junge eingeprägt.

Heute arbeitet Klaus mit einem jungen Team zusammen. Digitale Abläufe, neue Diagnostik, andere Herausforderungen. Aber eines bleibt: Er nimmt sich Zeit. Er hört zu. Er begleitet Menschen durch ihr Leben – von der Kindheit bis ins Alter. Und wenn er nicht in der Praxis ist, fährt er als ehrenamtlicher Feuerwehrarzt raus, wenn Menschen ihn brauchen.

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