Vom Ingenieursjob zum Spätzle-Foodtruck

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Es ist, glaube ich, nicht mein Traum, einen Foodtruck zu besitzen, sondern eher diese Freiheit, diese Möglichkeit dabei, Dinge auszuprobieren.

Joschka, der von allen nur Josch genannt wird, arbeitete Jahre lang in der Automobilindustrie als Maschinenbauingenieur. Schon vor seinem Job kam bei ihm eine Faszination für die Gastronomie auf: „Ich habe irgendwann im Studium den Film Soulkitchen im Kino geschaut und dann realisiert, dass ich Gastronomie total spannend finde.“

Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit

Weil Josch von sich selber sagt, dass er schon „konservativ angehaucht und sicherheitsliebend“ ist, war der Food-Truck die risikoärmere Variante für ihn: „Wenn ich ein Café aufgemacht hätte, dann hätte meinen Ingenieursjob sofort kündigen müssen. Mit dem Food-Truck an den Wochenenden ging das anders: Ich habe erst mal reduziert und dann in kleinen Schritten die Selbstständigkeit aufbauen.“ Warum genau es Käsespätzle sein sollten, ist für den gebürtigen Baden-Württemberger ganz klar:

Ich glaube, da werden ganz viel Emotionen geweckt. Bei mir auch: Die einen denken an die Oma, die anderen denken an Wandern oder an den Urlaub.

Seit letztem Herbst gibt es jetzt noch eine weiter wichtige Neuerung in Joschs Leben: „Da habe ich meine Freundin kennengelernt und sie hat ein kleines Kind. Die beiden haben noch mal einiges auf den Kopf gestellt. Beziehung, Kind und Wochenendarbeit ist natürlich schwierig, aber ich glaube wir machen das bisher ganz gut.“

Für die Zukunft wünscht er sich, dass Familie und das Spätzle-Food-Truck Leben gut zusammen funktionieren. Vielleicht sogar mit weniger Wochenendarbeit und dafür einem festen Restaurant, was unter der Woche geöffnet hat.

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