Von Portugal an die Mosel: Ein Neuanfang für die Liebe

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Von Autor/in Rosetta Reina

Wir sind zwei Feuerbälle.

Als sich Janine und Pedro beim Salsatanzen in Luxemburg kennenlernen, funkt es sofort. „Ich hab direkt das Feuer in ihm gespürt und die Energie in seinen Augen gesehen“, erinnert sich Janine. Und auch Pedro merkt direkt: „Ihr Blick ging mir durch und durch.“

Liebe über Ländergrenzen und Kulturen hinweg

Sie verlieben sich – obwohl eigentlich vieles dagegenspricht. Vor allem die Distanz: Janine ist gebürtige Kölnerin, lebt seit einigen Jahren in Trier. Pedro ist in Portugal aufgewachsen und pendelt zwischen den Weinbergen dort und seiner Arbeit in Luxemburg. Am Anfang reden sie Englisch, viel über Übersetzungs-Apps. Mittlerweile lernt Pedro Deutsch, sie Portugiesisch.

Auch charakterlich gibt es Unterschiede: „Als Latinos sind wir viel heißblütiger und gefühlsbetonter“, sagt Pedro. „Wir sagen oft ‚Ich liebe dich‘ – die Deutschen machen das nicht so.“ Aber das ist okay so, findet Janine: „Ich muss nicht immer ‚Ich liebe dich‘ sagen. Ich zeige es mit kleinen Gesten, indem ich mich kümmere.“

Ein Schicksalsschlag, der zusammenschweißt

Zum Beispiel, als sein Vater nach eineinhalb Jahren Beziehung schwer an Krebs erkrankt. „Das war die schlimmste Zeit in meinem Leben“, erinnert sich Pedro. Janine unterstützt ihn, wo es geht. Gemeinsam renovieren sie das Haus für den Vater, damit er sich dort bis zu seinem Tod besser zurechtfindet.

Diese Zeit schweißt sie noch mehr zusammen. Sie wagen den nächsten Schritt: gemeinsam an die Mosel ziehen. Neu anfangen, ein Weingut eröffnen und: „Einfach glücklich sein“, wie Pedro es zusammenfasst.

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Rosetta Reina
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Alicia Tedesco