Du selbst kannst anfangen, etwas zu verändern. Als ich das mit den Atomwaffen hier erfahren habe, habe ich meine Kraft voll auf dieses Thema gelenkt.
Seit 30 Jahren kämpft Elke gegen die Lagerung von Atomwaffen auf dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Als Elke anfängt, sich zu engagieren, denkt sie:
Drei, vier Jahre demonstrieren, dann sind die Dinger weg. Was sollen die da noch? Der Kalte Krieg ist vorbei. Das war ein großer Irrtum, leider. 30 Jahre Demonstration in Büchel haben politisch eigentlich gar nichts erreicht.
Politisch erfolglos, aber nicht ungesehen
Ihr Engagement bereut Elke trotzdem nicht. Ihre zwei Kinder hat sie unweit des Stützpunkts großgezogen – auch für sie und ihre Zukunft war es ihr wichtig, sich gegen Atomwaffen einzusetzen.
Nicht wenige verstanden das nicht:
Das war immer so lustig, wenn ich dann meine Infostände gemacht habe, da kamen viele Eifeler Bauern: ‚Was machst du da? Kümmer‘ dich um deine Kinder.‘ Dann habe ich immer gesagt: ‚Genau für die mache ich das und für die stehe ich hier.‘
Elkes Engagement bleibt nicht ungesehen. Zweimal wird sie zu den Vereinten Nationen eingeladen, später reicht sie Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland ein, bleibt damit aber erfolglos. Trotz des politischen Stillstands rund um die Atomwaffen in Deutschland bleibt Elke bis heute aktiv. Einmal im Monat trifft sie sich mit Gleichgesinnten zu einem Friedensgebet auf einer Wiese nahe dem Fliegerhorst.
Von Portugal an die Mosel: Ein Neuanfang für die Liebe
Für die Liebe neu anfangen: Das haben Janine aus Köln und Pedro aus Portugal gemacht. An der Mosel haben sie sich ein neues Zuhause aufgebaut.
Mehr von SWR Heimat
Erzähl uns Deine Story
Du kennst jemanden, dessen Geschichte wir unbedingt erzählen müssen oder Du hast selbst etwas zu erzählen? Dann sende uns einen Hinweis.