In Rheinland-Pfalz haben mehrere Flüsse zu wenig Wasser.
Diese Flüsse haben zu wenig Wasser:
- der Rhein
- die Mosel
- die Saar
- und die Lahn
Darum können Bestatter zurzeit keine Fluss·bestattungen machen.
Was ist eine Fluss·bestattung?
Ein Mensch ist gestorben.
Dann verbrennen Fach·leute den Körper von diesem Menschen.
Die Asche von dem Menschen kommt in eine Urne.
Eine Urne ist ein Gefäß.
Eine Urne sieht ähnlich aus wie eine Vase.
Eine Urne hat einen Deckel.
Ein Bestatter kümmert sich um die Beerdigungen.
Ein Bestatter kann die Urne in ein Grab auf einem Fried·hof legen.
Oder ein Bestatter versenkt die Urne in einem Fluss.
Versenken heißt:
Der Bestatter lässt die Urne an einem Seil tief in den Fluss.
Aber die Regel ist:
Der Fluss braucht für eine Fluss·bestattung genug Wasser.
Dann vermischt sich die Asche schnell mit dem Wasser.
Welche Folgen hat das wenige Wasser?
Einige Flüsse in Rheinland-Pfalz haben schon lange zu wenig Wasser.
Einige Flüsse haben seit März zu wenig Wasser.
Darum können Bestatter seitdem keine Fluss·bestattungen machen.
Ein Bestatter aus Trier sagt:
Das ist traurig für viele Angehörige von den gestorbenen Menschen.
Angehörige sind zum Beispiel Menschen aus der Familie.
Angehörige können auch enge Freunde sein.
Der Bestatter aus Trier hat noch 3 Urnen.
Der Bestatter wartet bis die Flüsse mehr Wasser haben.
Erst dann kann er die 3 Urnen in einem Fluss versenken.
Der Bestatter sagt:
Vielleicht gibt es im Oktober wieder genug Wasser.