Leichte Sprache

Liefer·ketten·gesetz soll weniger streng sein

Das Liefer·ketten·gesetz in der EU soll weniger streng sein.

Das Liefer·ketten·gesetz gibt es noch nicht.

Liefer·ketten·gesetz heißt:

Unternehmen in der EU bekommen Waren aus anderen Ländern.

Zum Beispiel:

  • aus Indien
  • oder aus Bangladesch.     

Die Unternehmen sollen schauen:

Wie ist die Produktion der Waren in den anderen Ländern?

Müssen Kinder dort arbeiten?

Gibt es gerechte Löhne für die Arbeiter?

Werden die Arbeiter schlecht behandelt?

Dann können die Arbeiter vor Gericht gehen.


EU ist die Abkürzung für Europäische Union. 

Die EU ist eine Gemeinschaft in Europa. 

In der Gemeinschaft sind 27 Länder.  

Die Länder arbeiten eng zusammen. 

Für wen gilt das Liefer·ketten·gesetz jetzt?

Die Regeln in dem Liefer·ketten·gesetz sind bisher streng gewesen.

Aber dann haben Unternehmen gesagt:

Die Regeln sind zu streng.

Die EU hat jetzt gesagt:

Die Regeln sollen weniger streng sein.

Die Regeln sollen jetzt nicht mehr für alle Unternehmen sein.

Die Regeln sollen jetzt nur noch für sehr große Unternehmen sein.

Für kleine Unternehmen gilt:

Werden die Arbeiter in den anderen Ländern schlecht behandelt?

Dann können die Arbeiter dort nicht vor Gericht gehen.

Und die Unternehmen müssen nicht mehr so viele Berichte schreiben.

Berichte schreiben dauert lang.

Und Berichte schreiben ist teuer.

Wann gilt das Liefer·ketten·gesetz?

Das Liefer·ketten·gesetz gilt noch nicht.

Die Länder in der EU und das Europaparlament müssen das Gesetz erst beschließen.

Das Europaparlament ist das Parlament für die EU.

Im Parlament entscheiden die Mitglieder von der EU gemeinsam.

Die Mitglieder machen zum Beispiel Gesetze.

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Redakteur/in
Christiane Renye
Porträtfoto von Christiane Renye