Wer möchte 15.000 Euro aus Kulturfördermitteln geschenkt bekommen? Alle können sich dafür bewerben. Doch das Auswahlverfahren hat es in sich: Eine Jury stellt intime Fragen zu Geld, Träumen und Hoffnungen. Das alles vor Publikum, im Theater Rampe in Stuttgart.
Während in unserer Gesellschaft üblicherweise Menschen in Anzügen entscheiden, wer Fördergelder oder Kredite bekommt, entscheidet bei „Stop Being Poor“ eine Jury aus Wohnungslosen, wer das Geld „verdient“. Das Künstlerteam um den gebürtigen Schwarzwälder Julian Hetzel kehrt in der Performance unsere kapitalistischen Machtverhältnisse um.