Der Fernseher als Galerie

Der Fernseher als Galerie – frühe Videokunst im ZKM

1970 werden die Zuschauer des Südwestfunks mit avantgardistischer Video-Kunst überrascht. Gerry Schum und Ursula Wevers machen das Fernsehen zur Galerie. Jetzt im ZKM Karlsruhe.

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Von Autor/in Uta Meyer

Der Filmemacher Gerry Schum und die Kunsthistorikerin Ursula Wevers verwandelten Ende der 60er-Jahre das Fernsehen in einen Ausstellungsraum für Kunst. Das Archiv der beiden hat nun das ZKM Karlsruhe erworben. „Eine unserer Ideen ist die Kommunikation von Kunst anstelle des Besitzes von Kunstobjekten“, erklärte Gerry Schum.

Tatsächlich zielte das Projekt nicht nur auf ein neues Medium, sondern auf eine andere Öffentlichkeit für Kunst. Die Fernsehgalerie war ein Gegenentwurf zur Exklusivität von Museum, Galerie und Kunstmarkt.


Nach umfänglichen Restaurierungsarbeiten sind nun die Highlights aus dem Archiv der beiden im ZKM zu sehen: Erstaunliche Kunstaktionen und Zeitdokumente.


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