Der Filmemacher Gerry Schum und die Kunsthistorikerin Ursula Wevers verwandelten Ende der 60er-Jahre das Fernsehen in einen Ausstellungsraum für Kunst. Das Archiv der beiden hat nun das ZKM Karlsruhe erworben. „Eine unserer Ideen ist die Kommunikation von Kunst anstelle des Besitzes von Kunstobjekten“, erklärte Gerry Schum.
Tatsächlich zielte das Projekt nicht nur auf ein neues Medium, sondern auf eine andere Öffentlichkeit für Kunst. Die Fernsehgalerie war ein Gegenentwurf zur Exklusivität von Museum, Galerie und Kunstmarkt.
Nach umfänglichen Restaurierungsarbeiten sind nun die Highlights aus dem Archiv der beiden im ZKM zu sehen: Erstaunliche Kunstaktionen und Zeitdokumente.
Noch mehr Kunst im ZKM
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