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30.01.1972: Die irische Stadt Derry erlebt den "Blutigen Sonntag"

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Von Autor/in Stephan Lochner

Fast 30 Jahre lang zählte der Nordirland-Konflikt zu den ungelösten Problemen eines Nachkriegseuropa, das ansonsten friedlich und geeint war wie nie zuvor.

Britische Soldaten mit Panzerwagen stehen auf einer mit Steinen übersäten Straße hinter einer Straßensperre, in einiger Entfernung eine Gruppe von Demonstranten. Am 30. Januar 1972 wurden 13 katholische Demonstranten während einer friedlichen, jedoch verbotenen Kundgebung in der nordirischen Stadt Derry von britischen Fallschirmjägern erschossen.

Politik Bloody Sunday in Nordirland 1972 – Amnestie für die Todesschützen 50 Jahre danach?

Am 30. Januar 1972, dem "Blutsonntag", wurden bei einer Demonstration in der nordirischen Stadt Derry 14 junge Männer von britischen Soldaten erschossen. Die Aufarbeitung dauert an.

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