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Yoko Ono – Künstlerin, Friedensaktivistin, Feministin

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Von Autor/in Berit Hempel

Sie gilt als Ikone der Popkultur, die Gesellschaft und Kultur beeinflusste. Am 18. Februar 1933 wurde Yoko Ono, die berühmte Vertreterin der Fluxus-Bewegung, in Tokio geboren.

In ihrer feministischen Performance "Cut Piece" ließ sie sich 1964 ihre Kleidung vom Körper schneiden. Mit ihrem Ehemann, Beatles-Musiker John Lennon, protestierte sie mit ihrem Bed-in während des Vietnamkriegs für Frieden.

2009 bekam sie den Goldenen Löwen der Kunstbiennale Venedig für ihr radikales Lebenswerk. Wie blicken wir heute auf ihre Kunst?

Auf einem schwarz-weißen Foto sind ein junger John Lennon (links) und Yoko Ono (rechts) zu sehen. Sie riechen an einer Tulpe.

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Die Aktivistin Tran Tho Nga 2021 bei einem Protest in Paris: Tran Tho Nga arbeitete als Journalistin für Nordvietnam. Unterwegs in den Süden geriet sie mehrmals in den Giftregen. Im Dschungel kam ihre erste Tochter zur Welt. Mit 17 Monaten starb die kleine Viet-Hai an einem schweren Herzfehler. Später wurde Tran Tho Nga verhaftet. Im Gefängnis wurde ihre zweite Tochter geboren, unheilbar krank. Tran Tho Nga hat 14 Firmen verklagt, die damals Agent Orange herstellten.

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Ein Mann steht am 7. September 1945 in den Ruinen von Hiroshima. Die USA hatten am 6. August 1945 die Uran-Atombombe "Little Boy" über der japanischen Stadt abgeworfen.

6.8.1945 BBC berichtet von Atombombe auf Hiroshima

6.8.1945 | Die BBC-Nachrichten informieren über den Atombombenabwurf auf Hiroshima. Der Bericht konzentriert sich auf die Bombe als technische Errungenschaft und auf ihre strategische Bedeutung. Ihre direkten Folgen werden mit keiner Silbe erwähnt. Über die Zahl der Todesopfer wird nicht einmal spekuliert. Sie finden keine Erwähnung.

US-Präsident Harry Truman (linkts) nach seiner Rückkehr von der Potsdamer Konferenz an seinem Schreibtisch im Weißen Haus mit Kriegsminister Henry L. Stimson. Die Männer diskutieren über die Atombombe, die auf die japanische Stadt Hiroshima abgeworfen wurde.

9.8.1945 Präsident Trumans Radioansprache zur Atombombe auf Hiroshima

9.8.1945 | Nazi-Deutschland ist besiegt, Japan noch nicht. US-Präsident Harry S. Truman ist von der Alliierten-Konferenz in Potsdam zurückgekehrt. Im Rundfunk spricht er über das zerstörte Berlin und seine Vorstellung vom Wiederaufbau Deutschlands. Und er rechtfertigt den Einsatz der Atombombe in Hiroshima. Man habe so eine Militärbasis zerstört.

Otto Hahn um 1955

August 1945 "We don't mind about 100.000 Japs": Otto Hahn irritiert über Reaktion eines Engländers auf Hiroshima

August 1945 | Der Chemiker Otto Hahn erfährt vom Atombombenabwurf in Hiroshima als Gefangener in einem britischen Internierungslager. Dort saß er zusammen mit anderen hochrangigen deutschen Naturwissenschaftlern wie Carl Friedrich von Weizsäcker. Später erinnert er sich an diesen Moment im August 1945.

Atomwolke über Nagasaki am 9 August 1945; US-Streitkräfte hatten eine mächtige Atombombe mit dem Spitznamen "Fat Man" auf die japanische Stadt abgeworfen

9.8.1945 / 1959 Atombombe auf Nagasaki – Fliegeroberst Cheshire erinnert sich

9.8.1945 / 1959 | Drei Tage nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima flogen drei US-Militärflugzeuge Richtung Nagasaki, morgens kurz nach vier Uhr. Eins der Flugzeuge trug eine weitere Bombe, die Plutoniumbombe "Fat Man". Ein zweites enthielt wissenschaftliche Instrumente. Das dritte war ein Begleitflugzeug mit weiteren Soldaten. Unter ihnen der englische Fliegeroberst Leonard Cheshire. Cheshire sprach auch Deutsch. Jahre später, 1959, erzählt er im Rahmen eines Radiofeatures mit dem Titel "Die Drohung" vom Einsatz über Nagasaki.
Die Bombe auf Nagasaki tötete 22.000 Menschen direkt, zehntausende starben innerhalb der nächsten Monate an den Folgen.

Fritz Eberhard (1896 - 1982), Publizistik und ehemaliger Intendant des Süddeutschen Rundfunks. (Undatierte Aufnahme)

24.11.1945 Kommentar Fritz Eberhard: "Atombombe und Nürnberger Prozess prägen die Lage"

24.11.1945 | Fritz Eberhard mahnt: Die Welt müsse aus dem jüngsten Krieg lernen und nicht ein neues Wettrüsten beginnen – gerade auch angesichts der Zerstörungskraft der Atombombe.

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Autor/in
Berit Hempel