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Wege zu einem "gesunden" Internet – Verlässliche Infos, hassfreier Dialog

Gábor Paál spricht mit dem Medienökonomen Leonhard Dobusch

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Stand

Alle relevanten "sozialen Medien" sind US-amerikanisch oder chinesisch. Falschnachrichten und Hass werden kaum kontrolliert. Die Algorithmen belohnen Inhalte, die polarisieren.

Schon lange gibt es die Idee, dass Europa gemeinnützige Plattformen aufbaut, die nicht "toxisch" sind. Die verlässlichen Informationen bieten und konstruktiven Dialog ermöglichen. In denen nicht ein reicher Milliardär entscheidet, was die Welt zu sehen bekommt.

Wie könnte das funktionieren – und welche Rolle kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk dabei spielen?

Leonhard Dobusch ist Professor für Betriebswirtschaft an der Universität Innsbruck, ist Mitglied im ORF-Stiftungsrat und saß bis vor Kurzem im ZDF-Verwaltungsrat.

Noch vor der Gründung der ARD (5. Juni 1950) wird 1947 über die Organisationsform debattiert: Radio Stuttgarts Forum – Gewidmet der Entwicklung einer aufrechten und anständigen öffentlichen Meinung. Die Frage nach der Unabhängigkeit der ARD von der Politik war später immer wieder Thema.

75 Jahre ARD Die ARD und die Politik – Ringen um Unabhängigkeit

Die ARD hat sich vor 75 Jahren auch gegründet, um die Sender gegenüber der Politik zu stärken. Später muss das Verfassungsgericht die ARD immer wieder vor politischer Einflussnahme schützen. In den letzten Jahren ist die Situation eher schwieriger als einfacher geworden.

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Die Apps verschiedener Sozialer Medien auf einem Smartphone

Gesellschaft „Kids Act“ der EU: Deshalb sind Altersgrenzen bei Social Media sinnvoll

Endloses Scrollen in sozialen Netzwerken, Videos, die automatisch weiterlaufen, persönliche Feeds, die Kinder und Jugendliche in schädliche Inhalte ziehen – genau das will die EU jetzt einschränken. Mit dem „Kids Act“ plant Brüssel ein Social-Media-Verbot für unter 13-Jährige und eigene Nutzerkonten erst ab 15 Jahren. Aber wie gut können diese Pläne Kinder und Jugendliche wirklich schützen?
Christoph König im Gespräch mit Dr. Isabel Brandhorst, Psychologin und Psychotherapeutin am Universitätsklinikum Tübingen, Leiterin der Forschungsgruppe Internetnutzungsstörungen.

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Symbolbild: Teenager-Gruppe, Selfie

Gesundheit EU will Social Media für Kinder unter 13 Jahren verbieten

Die EU-Kommission will den Zugang zu sozialen Netzwerken für Kinder und Jugendliche beschränken. Nach den Worten von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen soll Social Media für Kinder unter 13 Jahren verboten werden, unter 15 Jahren sollen Jugendliche eingeschränkte Zugangsrechte erhalten.
Christoph König im Gespräch mit Armin Himmelrath, ARD Wissenschaftsredaktion

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Sprechblase mit Stacheldraht: Wer durch Instagram oder TikTok scrollt, begegnet Algospeak. Emojis und Buchstaben-Verdreher sollen die Inhaltsfilter bei Social Media umgehen und Aufklärungs-Content, aber auch Hassbotschaften verbreiten.

Kommunikation Versteckte Botschaften auf Social Media – Was hinter Algospeak steckt

S€x, s<hwul und kweer: Wer durch Instagram oder TikTok scrollt, begegnet Algospeak. Emojis und Buchstaben-Verdreher sollen die Inhaltsfilter bei Social Media umgehen.

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Ein Mädchen hält ein Smartphone, auf dem das TikTok-Logo zu sehen ist: Auf Social Media stoßen Kinder und Jugendliche schnell auf problematischen Content: Extremismus, Gewalt, Essstörungs-Communitys. Was braucht es für einen digitalen Jugendschutz?

Medien Jugendschutz im TikTok-Zeitalter – Warum Social-Media-Verbote nicht ausreichen

Auf Social Media stoßen Kinder und Jugendliche schnell auf problematischen Content: Extremismus, Gewalt, Essstörungs-Communitys. Was braucht es für einen digitalen Jugendschutz?

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Tobias Krell und Bob Blume auf dem Podcast-Cover von "Die Schule brennt – Mit Bob Blume"

Die Schule brennt – der Bildungspodcast mit Bob Blume Schule ohne Smartphone – "Checker" Tobi Krell und das Handy-Experiment

Drei Wochen ohne Handy! Eine Schule in Rheinland-Pfalz hat das für die ARD-Doku "Schule ohne Smartphone" ausprobiert – unter wissenschaftlicher Begleitung und mit Checker Tobi.

Mädchen beugen sich lachend über ein Smartphone: Obwohl Jugendliche heute durch Social Media viel über Sex erfahren, hapert es mit ihrem Wissen über Sexualität. Mythen zum Jungfernhäutchen oder falsche Bezeichnungen von Geschlechtsteilen halten sich.

Gesundheit Jugendliche und Sex – Aufklärung im TikTok-Zeitalter

Obwohl Jugendliche heute durch Social Media viel über Sex erfahren, hapert es mit ihrem Wissen über Sexualität. Wie gelingt zeitgemäße Aufklärung?

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Erstmals publiziert am
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Gespräch mit
Leonhard Dobusch
Das Gespräch führte
Gábor Paál
Gábor Paál