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Stille Freude, rasende Wut – Die Nuancen der Emotionen

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Von Autor/in Martin Hubert

"Ich fühle, also bin ich", hat Antonio Damasio 1994 postuliert. Heute würden viele Forscher*innen ergänzen: "Ich fühle vieles in unterschiedlicher Intensität".

Die Welt der Emotionen ist wesentlich vielfältiger als lange angenommen. Ärger, Freude oder Angst können je nach Situation mehr oder weniger intensiv sein. Menschen empfinden sogar verschiedene Gefühle, je nachdem, ob sie Musik hören, Gesichtsausdrücke studieren oder Sätzen anderer Menschen lauschen. Auch scheinen sich Emotionen häufig zu überlappen, und zwar nicht nur, wenn sie uns überwältigen.

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Mutter wendet sich ihrem traurig-wütenden Kind zu: Es gehört zu einer gesunden emotionalen Entwicklung, dass Kinder lernen, ihre Gefühle zu verstehen und auszudrücken und auch die anderer zu respektieren. Mit speziellen Programmen kann das trainiert werden – von Kindern, Jugendlichen und sogar noch Erwachsenen.

Erziehung Emotionen lernen – Wie man den Umgang mit Gefühlen trainieren kann

Den Umgang mit Emotionen lernen wir als Kinder. Wie gut das gelingt, hängt von vielen Faktoren ab.

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Junge Frau kreuzt die Hände über der Brust und legt mit geschlossenen Augen den Kopf in den Nacken; dabei lächelt sie glücklich: Die Psychologie hat herausgefunden, dass dankbare Menschen zufriedener und gesünder sind.

Psychologie Dankbar sein – Ein gesundes Gefühl

Wer regelmäßig Momente der Dankbarkeit empfindet und sie zum Beispiel in einem Tagebuch notiert, dem geht es psychisch besser. Dankbarkeit kann man trainieren.

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Sternenhimmel am Matterhorn: Ein Blick auf das Panorama der Alpen, der Sternenhimmel über uns in einer klaren Nacht – in solchen Momenten empfinden viele Ehrfurcht vor der Größe dieser Phänomene und fühlen sich gleichzeitig ganz klein.

Psychologie Ehrfurcht, Demut, Staunen – Warum wir uns tief berühren lassen

Ehrfurchts-Erfahrungen machen uns klar, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind und können in Gesellschaften den Gemeinsinn stärken.

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Fans singen ekstatisch mit bei einem Konzert der norwegischen Metal-Band Kvelertak

Emotionen Gefühle in der Musik – Wie sie entstehen und was sie auslösen

Langsame Lieder in Moll machen traurig, schnelle in Dur eher fröhlich. Die Gefühle, die westliche Musik bei uns meist auslöst, funktionieren nicht unbedingt bei Menschen aus anderen Kulturkreisen. Wieso ist das so?
 

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Junge Frau breitet in der Natur die Arme aus: Was ist Glück und wie können wir es finden?

Psychologie Was ist Glück und wie können wir es finden?

Materielle Sicherheit, gute soziale Beziehungen und Sinn im Leben machen uns glücklich. Umweltschutz und Naturerleben kommen als vierter Baustein des Glücks wohl noch hinzu.

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Illusration eines Kopfes, der sich aus vielen Puzzleteilen zusammensetzt: Die meisten Menschen glauben, dass sie sehr gut darin sind, andere Menschen richtig einzuschätzen. Doch Studien zeigen, dass wir unsere Menschenkenntnis oft überschätzen.

Psychologie Menschenkenntnis – Kann man sie lernen?

Studien zeigen, dass wir unsere Menschenkenntnis oft überschätzen. Der viel beschworene "erste Eindruck", auf den wir so viel geben, kann ziemlich täuschen.

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Gruppe von Läufern auf einer Tartanbahn: Laufclubs boomen, immer mehr Menschen trainieren für einen Marathon. Regelmäßiges Laufen stärkt das Herz-Kreislauf-System und hilft, Stress abzubauen – auch ohne extreme Distanz.

Gesundheit Richtig Laufen – Wie der Ausdauersport Körper und Psyche stärkt

Laufclubs boomen, immer mehr Menschen trainieren für einen Marathon. Regelmäßiges Laufen stärkt das Herz-Kreislauf-System und hilft, Stress abzubauen – auch ohne extreme Distanz.

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Symbolbild: Arzt zeigt mit einem Stift auf eine CT- oder MRT-Aufnahme des Gehirns auf einem Computerbildschirm

Neurobiologie Menschliche Zellen im Mäusehirn: Fortschritte in der Hirnforschung

Forschende in den USA haben Mäuse gezüchtet, deren Gehirn zum Teil aus menschlichen Nervenzellen besteht. Dabei arbeiten sie mit Organoiden, also Mini-Hirnen aus dem Labor, die sie in die Mäuse verpflanzt haben. Das Ziel: unser Gehirn noch besser verstehen.
Astrid Meisoll im Gespräch mit Veronika Simon, ARD-Wissenschaftsredaktion

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Martin Hubert
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