SWR2 Wissen | Porträt zum 80. Todestag

Sophie Scholl und die Weiße Rose

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Von Autor/in Pia Fruth

Sophie Scholl, geboren am 9. Mai 1921, gehört zu den bekanntesten Figuren des deutschen Widerstands gegen Nazi-Deutschland. Ihre anfängliche Begeisterung für das nationalsozialistische Gruppengefühl war einer tiefen Verzweiflung über das Hitler-Regime gewichen. Auf Flugblättern forderte sie gemeinsam mit den Widerständlern der "Weißen Rose" ein Ende der NS-Diktatur.

Die Geschister Hans und Sophie Scholl, Gründer und Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" (undatierte Aufnahmen)
Die Geschister Hans und Sophie Scholl, Gründer und Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weißen Rose" (undatierte Aufnahmen). Zum inneren Kreis gehörten außerdem Alexander Schmorell, Christoph Probst, Willi Graf sowie der Universitätsprofessor Kurt Huber. picture-alliance / dpa | ADN Zentralbild

Bei einer Verteilaktion am 18. Februar 1943 an der Uni München wurden sie und ihr Bruder erwischt und am 22. Februar 1943 hingerichtet.

Was weiß man über ihr kurzes Leben und was machte ihren Widerstand so berühmt?

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Selfie von Luna Wedler als Sophie Scholl

Instagram-Projekt von SWR und BR @ichbinsopiescholl

Das Instagram-Projekt von SWR und BR holt die Widerstandskämpferin Sophie Scholl aus den Geschichtsbüchern ins Hier und Jetzt – hautnah, emotional und in Echtzeit.

Hitler-Karikatur auf dem verbreiteten Faltblatt "Wo ist das 5. Schwein?"

Widerstand im "Dritten Reich" Zivilcourage im Nationalsozialismus

Ein verweigerter Hitler-Gruß, ein übermaltes Propaganda-Plakat – es gab Menschen, die sich im Kleinen den Nazis widersetzten. Was zeichnet ihren Widerstand aus und wie groß war er?

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Der deutsche Offizier und spätere Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg in einer Aufnahme aus den frühen 1930ern. Am 20. Juli 1944 brachte er im Führerhauptquartier "Wolfsschanze" eine Sprengladung zur Explosion, die Hitler beseitigen sollte. Nach 1945 wurde seine Tat zunächst totgeschwiegen, dann folgten fast kultische Verehrung und Ablehnung gleichermaßen.

Nationalsozialismus Hitler-Attentäter Stauffenberg – Wie die Widerstands-Ikone polarisiert

Am 20. Juli 1944 brachte der Wehrmachtsoffizier Stauffenberg im Führerhauptquartier eine Sprengladung zur Explosion, die Hitler beseitigen sollte. Hitler überlebte den Anschlag und ließ Stauffenberg noch am selben Abend als Landesverräter standrechtlich erschießen. Inzwischen gilt Stauffenberg als Sinnbild des deutschen Widerstands gegen den Nationalsozialismus.

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Der Quizmaster Hans Rosenthal (1925 - 1987) während einer "Dalli Dalli"-Sendung im Juni 1978: Der Berliner war einer der beliebtesten Showmaster Deutschlands. Den Holocaust überlebte Rosenthal, der am 2. April 1925 geboren wurde, nur knapp in einem Versteck in seiner Heimatstadt.

Von drei Berliner Frauen im Versteck unterstützt Hans Rosenthal spricht über seine "Zwei Leben in Deutschland"

24.5.1981 | Hans Rosenthal (1925 - 1987) war einer der beliebtesten Showmaster Deutschlands. Den Holocaust überlebte Rosenthal, der am 2. April 1925 geboren wurde, nur knapp in einem Versteck in Berlin. Hier erzählt er seine Geschichte.

Adolf Hitler, der nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 einen Verband an der linken Hand trägt. Von links:  Mussolini, Martin Borman, unbekannt, Adm. Dönitz, Hitler, Göring, Hermann Fegelein und Bruno Loerzer

21.7.1944 Nach Hitler-Attentat: "Warnkuckuck" warnt vor Luftangriffen

21.7.1944 | Einen Tag zuvor hatte die Gruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg versucht, Adolf Hitler umzubringen, doch der Führer überlebte. Darum geht es in der Nachrichtensendung als ein Warnzeichen ertönt, der sogenannte Warnkuckuck. Ein Fliegerangriff steht in Stuttgart bevor. Der Sender wird deshalb abgeschaltet. Zuvor sind, wie üblich gegen Kriegsende, die Luftlagemeldungen zu hören, hier im Reichssender Stuttgart. Nach den Lagemeldungen folgen die Nachrichten vom 21. Juli 1944.

Eine der letzten Fotografien von Adolf Hitler im Garten des Berliner Kanzleramtes. Aufgenommen am 20. April 1945, 10 Tage vor seinem Selbstmord mit Eva Braun am 30. April 1945

30.1.1945 Hitlers letzter verzweifelter Rundfunkauftritt

30.1.1945 | Als die Wehrmacht auf dem Rückmarsch war, ließ sich Hitler wesentlich seltener im Radio hören als in den ersten Kriegsjahren. Einmal meldete er sich nach dem gescheiterten Attentat am 20. Juli 1944, und noch ein letztes Mal zum 12. Jahrestag der Nationalsozialistischen Regierung am 30. Januar 1945. Militärisch war die Wehrmacht längst in der Defensive: Die Truppen der West-Alliierten standen schon am Rhein, während im Osten die sowjetische Armee bis 80 km vor Berlin vorgerückt war.
Dabei resümiert Hitler noch einmal sein verzerrtes Geschichtsbild, ruft die Bevölkerung noch einmal zum Kampf auf und fordert von allen im Land höchste Opferbereitschaft. | Mehr Rundfunkaufnahmen aus der NS-Zeit: http://x.swr.de/s/nszeit | Der SWR2 Archivradio-Katalog: http://x.swr.de /s/archivradiokatalog | Folgt uns auf Twitter: https://twitter.com/SWR2Archivradio

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Pia Fruth
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