Sophie Scholl, geboren am 9. Mai 1921, gehört zu den bekanntesten Figuren des deutschen Widerstands gegen Nazi-Deutschland. Ihre anfängliche Begeisterung für das nationalsozialistische Gruppengefühl war einer tiefen Verzweiflung über das Hitler-Regime gewichen. Auf Flugblättern forderte sie gemeinsam mit den Widerständlern der "Weißen Rose" ein Ende der NS-Diktatur.
Die Geschister Hans und Sophie Scholl, Gründer und Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weißen Rose" (undatierte Aufnahmen). Zum inneren Kreis gehörten außerdem Alexander Schmorell, Christoph Probst, Willi Graf sowie der Universitätsprofessor Kurt Huber.
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Bei einer Verteilaktion am 18. Februar 1943 an der Uni München wurden sie und ihr Bruder erwischt und am 22. Februar 1943 hingerichtet.
Was weiß man über ihr kurzes Leben und was machte ihren Widerstand so berühmt?
Das Instagram-Projekt von SWR und BR holt die Widerstandskämpferin Sophie Scholl aus den Geschichtsbüchern ins Hier und Jetzt – hautnah, emotional und in Echtzeit.
Ein verweigerter Hitler-Gruß, ein übermaltes Propaganda-Plakat – es gab Menschen, die sich im Kleinen den Nazis widersetzten. Was zeichnet ihren Widerstand aus und wie groß war er?
Am 20. Juli 1944 brachte der Wehrmachtsoffizier Stauffenberg im Führerhauptquartier eine Sprengladung zur Explosion, die Hitler beseitigen sollte. Hitler überlebte den Anschlag und ließ Stauffenberg noch am selben Abend als Landesverräter standrechtlich erschießen. Inzwischen gilt Stauffenberg als Sinnbild des deutschen Widerstands gegen den Nationalsozialismus.
24.5.1981 | Hans Rosenthal (1925 - 1987) war einer der beliebtesten Showmaster Deutschlands. Den Holocaust überlebte Rosenthal, der am 2. April 1925 geboren wurde, nur knapp in einem Versteck in Berlin. Hier erzählt er seine Geschichte.
21.7.1944 | Einen Tag zuvor hatte die Gruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg versucht, Adolf Hitler umzubringen, doch der Führer überlebte. Darum geht es in der Nachrichtensendung als ein Warnzeichen ertönt, der sogenannte Warnkuckuck. Ein Fliegerangriff steht in Stuttgart bevor. Der Sender wird deshalb abgeschaltet. Zuvor sind, wie üblich gegen Kriegsende, die Luftlagemeldungen zu hören, hier im Reichssender Stuttgart. Nach den Lagemeldungen folgen die Nachrichten vom 21. Juli 1944.
30.1.1945 | Als die Wehrmacht auf dem Rückmarsch war, ließ sich Hitler wesentlich seltener im Radio hören als in den ersten Kriegsjahren. Einmal meldete er sich nach dem gescheiterten Attentat am 20. Juli 1944, und noch ein letztes Mal zum 12. Jahrestag der Nationalsozialistischen Regierung am 30. Januar 1945. Militärisch war die Wehrmacht längst in der Defensive: Die Truppen der West-Alliierten standen schon am Rhein, während im Osten die sowjetische Armee bis 80 km vor Berlin vorgerückt war. Dabei resümiert Hitler noch einmal sein verzerrtes Geschichtsbild, ruft die Bevölkerung noch einmal zum Kampf auf und fordert von allen im Land höchste Opferbereitschaft. | Mehr Rundfunkaufnahmen aus der NS-Zeit: http://x.swr.de/s/nszeit | Der SWR2 Archivradio-Katalog: http://x.swr.de /s/archivradiokatalog | Folgt uns auf Twitter: https://twitter.com/SWR2Archivradio