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Offshore-Windkraft – Was den Ausbau so schwierig macht

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Von Autor/in Annette Beutler

Bis ein Windpark im Meer Strom liefert, hat er viele Hürden genommen – politische, wirtschaftliche, technische.

Fast 2.000 riesige Windräder mit einer Gesamtleistung von zehn Gigawatt stehen inzwischen vor den deutschen Küsten und erzeugen im Jahr so viel Strom wie drei bis vier Atomkraftwerke. Um die Klimaziele zu erreichen, muss sich die Zahl der Windparks noch vervielfachen.

Der Strom vom Meer wird für E-Autos, der Herstellung von Treibstoff für Flugzeuge und Schiffe und den Umbau zur Wasserstoffwirtschaft dringend gebraucht. Doch es mehren sich die Probleme. Selbst große Konzerne schrecken inzwischen vor dem finanziellen Risiko zurück.

Die Offshore-Arbeitsplattform "JB119" und der LNG-Tanker "Seapeak Hispania" im März 2023 auf der Ostsee vor dem Ostseebad Sellin: Schon heute ist fast jeder Quadratkilometer der deutschen Ostsee verplant und der Druck auf das kränkelnde Meer nimmt weiter zu. Schifffahrt und Fischerei verlangen Platz. Für die Energiewende sollen weitere Offshore-Windparks errichtet werden. Und Umweltorganisationen fordern größere Meeresschutzgebiete.

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Große Schutzgebiete sollen verhindern, dass die Ostsee zum Industriepark verkommt. Forscher wollen Windparks mit Aquakultur kombinieren. Und aus Fischern könnten Meeresförster werden.

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2050 soll die Schifffahrt klimaneutral sein. Die Inselfähre Frisia E-I der AG Reederei Norden-Frisia 2025 vor der ostfriesischen Insel Norderney. Die Frisia E-I ist eine als Katamaran konzipierte Personenfähre.

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2050 soll die Schifffahrt klimaneutral sein. Grünes Methanol und Ammoniak gelten als geeignete Treibstoffe, auch Elektrifizierung und Segel können helfen.

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