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Höhere Deiche an der Nordsee – Wie die Küste dem Klimawandel trotzt

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Von Autor/in Vanja Budde, Imke Oltmanns

Der Meeresspiegel der Nordsee steigt. Simulationen zeigen, dass er sich bis 2100 um rund einen Meter erhöhen dürfte. In den Küstenregionen, die an vielen Stellen nur knapp über oder sogar unter dem Meeresspiegel liegen, bereitet man sich darauf vor: Deiche werden erhöht, Pumpen verstärkt, vorgelagerte Inseln zusätzlich befestigt.

Doch die Arbeiten stören Anwohner und Touristen, kosten Milliarden und sind nicht überall möglich. Manche Fläche wird der steigenden Nordsee geopfert werden müssen.

SWR 2024 / 2025

17.2.1962 Sturmflut in Hamburg – Helmut Schmidt profiliert sich als Krisenmanager

17.2.1962 | In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar fegt ein Orkan mit mehr als 130 km/h über Norddeutschland. Er drängt das Wasser der Nordsee an die Küste und in die Elbe. Deiche brechen, Hamburgs Innenstadt, überhaupt ein Sechstel der Stadt steht unter Wasser, die Stadt erlebt die schlimmste Sturmflut seiner Geschichte. Mehr als 300 Menschen sterben, 20.000 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen. Der spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt ist damals Polizeisenator in Hamburg. Schon in der Nacht beginnt er, die Rettungsaktionen zu koordinieren. Vor allem organisiert er auch die Unterstützung der Bundeswehr, was damals ungewöhnlich und umstritten ist, denn die Bundeswehr darf damals laut Grundgesetz keine zivilen Aufgaben übernehmen. Diese Möglichkeit wurde ihr offiziell erst 1968 mit den Notstandsgesetzen gegeben. Wir hören zunächst Helmut Schmidt, wie er am 17. Februar 1962 die Lage erklärt, anschließend zwei Reportagen, eine aus der Hamburger Innenstadt und eine vom Hubschrauber über Niedersachsen.
Nicht nur Hamburg ist betroffen, sondern auch große Teile von Schleswig-Holstein und Niedersachsen. In einer Reportage aus dem Hubschrauber schildert Reporter Giselher Schaar die Lage an der Niedersächsischen Küste.

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Vanja Budde
Imke Oltmanns
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