Ornithologie

Haben Vögel im Frühling mehr Hunger als im Winter?

Teilen

Stand

Von Autor/in Hans-Heiner Bergmann

Aufzucht der Jungen kostet im Frühjahr viel Energie

Auf alle Fälle haben Vögel mehr Hunger, weil sie unter Umständen jetzt Junge betreuen müssen und nicht mehr viel Zeit übrig haben. So ein Weibchen oder auch ein Männchen, je nach Arbeitsteilung, muss den größten Teil des Tages auf dem Gelege zubringen, dem Gelege Wärme spenden, das heißt Energie, von ihren 42°C. Das kostet mehr Energie, das ist klar.

Was ist ein guter Ort, um Vögel zu füttern?

Ich habe im Winter Meisenknödel rausgehängt, die wurden gar nicht angenommen. Und ich glaube, dass da auch die Umgebung eine Rolle spielt. Das heißt, wenn die frei hängen und frei zugänglich sind für die Meise, aber unter Umständen auch für den Sperber, dann mögen die nicht über längere Strecken dort hin fliegen.

Vögel vermeiden solche gefährlichen Flugstrecken, wo sie hin- und herfliegen. Besonders, wenn der Sperber schon ein paar Mal gekommen ist; sie gehen da dann unter Umständen nicht dran. Mehr Deckung und Gebüsch kann helfen. Wenn es irgendwo etwas Tolles gibt mit viel Weichfutter und Haferflocken oder die Nachbarn vielleicht einen Moment früher angefangen haben zu füttern, dann sind die Vögel dahin gebunden, wenn sie leichten Zugang haben.

Ornithologie Wie können Vögel so laut und ohne Unterbrechung singen?

Vögel haben zusätzlich zur Lunge sogenannte Luftsäcke. Damit können sie unabhängig voneinander atmen und singen. Auch die Größe des Vogels hat nichts mit seiner Lautstärke zu tun.

Tiere Woran erkennen Störche, wann sie aus Afrika zurückkehren müssen?

Woher sie wissen, wann sie aus Afrika zurückkommen müssen, ist noch unbekannt. Die Störche haben wohl eine Jahresrhythmik, die ihnen ungefähr sagt, wann sie kommen sollen. Was weiß man noch über die Vögel? Von Martin Wikelski.

Biologie Wie atmen Küken im Ei, bevor sie schlüpfen?

Eine kleine Luftblase im Ei versorgt das heranwachsende Küken mit Luft. Und es gibt noch eine weitere Sauerstoffquelle. Von Gábor Paál | Dieser Beitrag steht unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.