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Die Zukunft der Kurden – Neustart ohne PKK?

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Von Autor/in Bartholomäus Laffert

Während die syrischen Kurden nach dem Fall des Diktators Assad für den Erhalt ihrer Autonomieregion kämpfen, hat Abdullah Öcalan, der inhaftierte Gründer der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK), angekündigt, dass die Gruppe den seit Jahrzehnten andauernden Guerillakampf gegen den türkischen Staat einstellen wird.

Viele Menschen im Nahen Osten hoffen, dass nach mehr als einem Jahrhundert der Unterdrückung und des Widerstands endlich Frieden in den kurdischen Gebieten einkehrt. Doch ist diese Hoffnung berechtigt? Und: Was bedeutet das für Kurdinnen und Kurden in Deutschland?

Eine Frau und ihre Tochter, die den chemischen Angriff von Halabja überlebt haben, am 16. März 2021, dem Jahrestag des Angriffs. Die irakische Luftwaffe hatte am 16. März 1988 die Stadt Halabja in der Region Kurdistan angegriffen. Fast 5.000 Menschen wurden getötet und 10.000, die meisten von ihnen Zivilisten, wurden verletzt. Noch immer leiden viele Menschen an Krankheiten und Geburtsfehlern.

Irak Giftgasanschlag gegen Kurden – Völkermord mit deutscher Beihilfe in Halabja?

Deutsche Unternehmen trugen dazu bei, dass der Irak Giftgas produzieren konnte. Tausende Kurden starben bei einem Angriff 1988. Ist Deutschland politisch und moralisch verantwortlich?

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Seit 2019 Realität in der mehrheitlich kurdischen Millionenstadt Hasaka im Nordosten Syriens: Die Türkei hält die wichtigste Pumpstation besetzt und hat begonnen, den Euphrat zu blockieren. Gleichzeitig wird die eigentlich fruchtbare Region von einer Dürre heimgesucht. Die Folge: Ausgetrocknete Felder, ausbleibende Ernten und kein Zugang zu sauberem Trinkwasser (Symboldbild)

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