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Die wilden Streiks von 1973 – Wie "Gastarbeiter" für faire Behandlung kämpften

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Von Autor/in Jennifer Stange

In "wilden Streiks" protestierten im Sommer 1973 ausländische Arbeitskräfte für bessere Arbeitsbedingungen und gleiche Bezahlung für alle – unabhängig von der Herkunft. Doch weder die Gewerkschaften noch die deutschen Kolleginnen und Kollegen zeigten Solidarität mit den Forderungen der "Gastarbeiter". Von Jennifer Stange (SWR 2023/2025) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/wilde-streiks-1973 || Hörtipp: Die Gastarbeiterprogramme der ARD - Integration durch Radio? | https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:publication:7c8ed330ca45a034/ || Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen

Weitere Themen aus der Sendung

Der Streik bei den Ford-Werken, hier am 27. bis 29. 8. 1973 in Köln, war ein Spontanstreik, also ein wilder Streik. Die Serie von Streiks wurde u. von türkischen Migranten organisiert. Ursache war u. a. die starke Inflation. Auf dem Schild in türkischer Sprache, das einer der Männer in die Höhe hält, steht in der letzten Zeile auf Deutsch "1 DM mehr".

Integration Die wilden Streiks von 1973 – Wie "Gastarbeiter" für faire Behandlung kämpften

Schlechte Bezahlung, schlechtere Jobs, Diskriminierung. Als die "Gastarbeiter" schließlich streikten, erfuhren sie wenig Solidarität von ihren deutschen Kollegen und den Gewerkschaften.

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Jennifer Stange