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Die rücksichtslose Gesellschaft – Realität oder nur ein Gefühl?

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Von Autor/in Silvia Plahl

Viele beklagen, dass wir eine Gesellschaft der Rücksichtslosen geworden sind. Im Straßenverkehr, in den sozialen Medien, in Arztpraxen oder gegenüber Älteren scheint sich das Verhalten zu verbreiten, aggressiv auf die eigenen Bedürfnisse zu pochen, sich vorzudrängeln oder schnell zu schimpfen, anstatt respektvoll und höflich zu sein. Gleichzeitig wollen sich viele nicht mehr alles gefallen lassen.

Ist das nur ein Gefühl – oder ein empirisch belegter Zustand? Denn Gemeinschaftssinn und Empathie sind in uns Menschen angelegt und erlernbar.

Junge Menschen stehen in einem Kreis und legen die Hände aufeinander: Zuhören, andere Meinungen aushalten, darüber nachdenken, sich einfühlen, mutige Lösungen verhandeln. Das alles ist: Gemeinsinn. Wir müssen uns nicht miteinander anfreunden. Aber respektieren.

Gesellschaft Zusammenhalten – Wie wir mehr Gemeinsinn lernen können

Zuhören, andere Meinungen aushalten, darüber nachdenken, sich einfühlen, mutige Lösungen verhandeln. Das alles ist: Gemeinsinn. Wir müssen uns nicht miteinander anfreunden. Aber respektieren.

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Junges Paar unterhält sich am Tisch bei einer Tasse Kaffee: Nicht ohne Grund wird in vielen Sprachen zwischen passivem Hören und aktivem Zuhören unterschieden. Welche Rolle spielt Empathie in der Kommunkation? Wie lässt sich gutes Zuhören erlernen? Und welche Auswirkungen kann das auf die Beteiligten haben?

Kommunikation Gut zuhören, besser verstehen – Wie Kommunikation gelingt

Nicht dazwischenreden. Nicht gleich von eigenen Gedanken und Erlebnissen berichten. Nicht "das Sagen" haben wollen. Das sind gute Regeln fürs aufmerksame Zuhören, muss aber geübt werden.

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Mutter wendet sich ihrem traurig-wütenden Kind zu: Es gehört zu einer gesunden emotionalen Entwicklung, dass Kinder lernen, ihre Gefühle zu verstehen und auszudrücken und auch die anderer zu respektieren. Mit speziellen Programmen kann das trainiert werden – von Kindern, Jugendlichen und sogar noch Erwachsenen.

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Den Umgang mit Emotionen lernen wir als Kinder. Wie gut das gelingt, hängt von vielen Faktoren ab.

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Menschen versuchen, sich am Pendel einer Uhr festzuhalten: Im Stress zu sein ist heutzutage fast Normalzustand. Dauerstress ist jedoch gesundheitsschädlich. Richtig dosiert motiviert er aber und hilft, Herausforderungen zu meistern. Und Coping-Strategien unterstützen, wenn es zu viel wird.

Gesundheit Volkskrankheit Stress – Von der Belastung zur produktiven Kraft

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Gesellschaft Die Bedeutung der Empathie für unser Überleben

Wer empathisch ist, hat eine besondere Haltung der Natur gegenüber, er versucht möchte sie schützen und bewahren. Geseko von Lüpke im Science Talk mit dem Psychosomatiker und Neurowissenschaftler Professor Joachim Bauer.

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