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Der Disney-Konzern – Vom weißen Entenhausen zur Schwarzen Arielle

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Von Autor/in Christoph Drösser

Es begann mit Micky Maus – aber Disney ist längst mehr als Zeichentrick. Der Konzern betreibt seine Vergnügungsparks, hat sich die lukrativen Filmpakete von Pixar, Star Wars und Marvel einverleibt und ist aufgrund seiner Marktmacht auch ein politischer Faktor in den USA.

Einstmals ein Propagandist des klassischen, weißen amerikanischen Familienideals, ist Disney in den vergangenen Jahren diverser geworden.

Das gefällt nicht jedem, wie ein Rechtsstreit mit Floridas Gouverneur Ron DeSantis gezeigt hat.

SWR 2023 / 2024

Walt Disney, Produzent von "Alice im Wunterland", besucht 1951 die Grafikabteilung, um die laufenden Arbeiten zu überprüfen

9.7.1951 Walt Disney über sein Leben und "Alice im Wunderland"

9.7.1951 | 1951 gab es noch kein Disneyland und die Walt Disney Company, 1923 gegründet, war noch nicht der Milliardenkonzern von heute. Beim Namen Walt Disney dachte man an Micky Maus und Donald Duck.

DER MICKEY-MAUS-CLUB, Sharon Baird, Karen Pendleton, Walt Disney, Cubby O'Brien, Kevin Corcoran

17.7.1955 Walt Disney eröffnet seinen ersten Vergnügungspark

Mit Mickey Mouse, Donald Duck oder Goofy hat Walt Disney Helden für die Ewigkeit erschaffen. Nach diesem Erfolg wagte er den Bau eines Vergnügungsparks für kleine und große Fans.

Zeitwort SWR Kultur

Filmstills v.l.n.r.: Gouverneur Ratcliffe in "Pocahontas" (1995), Die Königin in "Schneewittchen und die 7 Zwerge" (1937), Ursula "Arielle, die Meerjungfrau" (1989), Gaston in "Die Schöne und das Biest" (1991), Frollo in "Der Glöckner von Notre Dame" (1996)

Score Snacks: Die Musik deiner Lieblingsfilme Disney Special Part II – Musik für Schurken und Monster

Die Disney-Bösewichte sind los! Auch sie singen von ihren Zielen. Wie bedrohlich und wie boshaft sie sind, können wir an den Tonarten ihrer Schurken-Songs ablesen. Eine Tonart, die „Todes-Tonart“ spielt dabei eine besondere Rolle. Ob man damit im finalen Kampf die Guten besiegen kann...?

Film: Die Schöne und das Biest (1991)
Regie: Gary Trousdale, Kirk Wise
Songs: Alan Menken, Howard Ashman

Film: Pocahontas (1995)
Regie: Mike Gabriel, Eric Goldberg
Songs: Alan Menken, Stephen Schwartz

Film: Der Glöckner von Notre Dame (1996)
Regie: Gary Trousdale, Kirk Wise
Songs: Alan Menken, Stephen Schwartz

Film: Arielle, die Meerjungfrau (1989)
Regie: John Musker, Ron Clements
Songs: Alan Menken, Howard Ashman

Film: Schneewittchen und die 7 Zwerge (1937)
Regie: David D. Hand
Score: Frank Churchill

Host und Autor dieser Folge: Nick-Martin Sternitzke
Headwriter: Jakob Baumer
Redaktion: Chris Eckardt
Sprecherin: Henriette Schreurs
Assistenz: Anika Kiechle

Vaiana (2025): Vaiana segelt mit ihrem Kanu über die Meere

Realfilm statt Zeichentrick "Vaiana" als Real-Remake: Im Marianengraben der Disney-Neuverfilmungen

Realfilm-Remakes sind für Disney ein lukratives Geschäft: Nach nur zehn Jahren ist das Südsee-Abenteuer „Vaiana“ dran. Warum Disney weiterhin Raubbau am eigenen Filmerbe betreibt.

Vater liest 1956 Kind aus einem Comic vor: 1955 hatte der Bundesgerichtshof (BGH) geurteilt: Comics, loange als Schund verschrien, sind nicht per se jugendgefährdend

10.8.1955 BGH: Comics sind nicht per se jugendgefährdend

10.8.1955 | Comics sind Schund, gefährden die sittliche Entwicklung von Jugendlichen und fördern das Analphabetentum! Das war in den 1950er-Jahren die vorherrschende Auffassung unter Erziehungsfachleuten. Müssen sie also verboten werden? Der Streit darüber eskaliert bis zum Bundesgerichtshof. Dieser kommt zu einem Urteil, das – wie es in der folgenden Sendung heißt – von "Eltern und Jugenderziehern noch lebhaft erörtert werden wird". Demnach sind "Bildstreifenhefte" nicht per se und nicht "offensichtlich" jugendgefährdend, vielmehr komme es auf den Inhalt an!
"Aus der Residenz des Rechts" heißt diese traditionsreiche Sendung, die der Süddeutsche Rundfunk jahrzehntelang im Programm hatte und in der immer wieder – wie hier – Bundesrichter ihre Urteile im Radio erläuterten. | http://x.swr.de/s/residenz | http://archivradio.de/

Peppermint Patty, Lucy, Sally und Marcie von den "Peanuts" stehen, von Charles M. Schulz gezeichnet, mit Rettungswesten im Wasser und halten sich an den Händen: Viele Comig-Figuren haben nur vier Finger. Warum ist das so?

Popkultur Warum haben viele Comicfiguren nur vier Finger?

Viele Comicfiguren haben nur einen Daumen und drei weitere Finger. Natürlich sind vier Finger leichter zu zeichnen als fünf, aber das ist nicht der einzige Grund. Von Gábor Paál

Caesar hat Asterix und Obelix 12 Aufgaben gestellt, die die beiden lösen sollen. Druide Miraculix gibt ihnen Zaubertrank mit. Insbesondere über das Aussehen der Druiden, die es tatsächlich gab, kann die Forschung bisher wenig sagen.

Geschichte Gallier und ihre Druiden: Sind die Kelten bei Asterix realistisch dargestellt?

Der Comic enthält Infos aus den historischen Überlieferungen. Allerdings gibt es offene Fragen bei der Kleidung, insbesondere die der Druiden.