25.6.1948

Reportage: Währungsreform 1948 in Berlin

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Von Autor/in ARD Archivradio

Auch in West-Berlin gibt es jetzt die D-Mark. Der Andrang ist groß. Zuvor hatte die sowjetische Militärregierung die Ostmark für ganz Berlin eingeführt.

Währungsreform und Einführung der D-Mark in den westlichen Besatzungszonen: Andrang in einer Umtauschstelle in Hamburg am Morgen des 20. Juni 1948

19./21.6.1948 Währungsreform: Einführung der D-Mark

19./21.6.1948 | Am 19.6.1948, zwei Tage vor der Umstellung von der Reichsmark auf die D-Mark, erklärt der Sprecher der Militärregierung den Bewohnern der Trizone, was auf sie zukommt.

Ludwig Erhard Politiker (CDU), Wirtschaftsminister, Bundeskanzler 1963-66

21.6.1948 Ludwig Erhard begrüßt die Währungsreform

21.6.1948 | Mehr Freiheit in der Wirtschaft. Freier Konsum, freie Berufswahl: Die Währungsreform wird ein drohendes politisches Chaos verhindern – hofft Ludwig Erhard.

Berliner Luftbrücke: Ein Junge verfolgt von einem Baum aus den Landeanflug eines US-amerikanischen Transportflugzeugs auf den Berliner Flughafen Tempelhof.

29.6.1948 Luftbrücke nach West-Berlin

29.6.1948 | Auf die Einführung der D-Mark in den drei Westzonen und Westberlin reagierte sowjetische Militärregierung heftig. Sie beschloss eine unbefristete Blockade Westberlins. Die Stromversorgung wurde gekappt und der komplette Güter- und Personenverkehr in die Stadt. Um Westberlin zu versorgen, organisierte US-Militärgouverneur Lucius D. Clay die berühmte Luftbrücke. Die "Rosinenbomber" flogen bis Mai 1949.