13.4.1970

Apollo 13 vor dem Start: "Die NASA wünscht sich mehr Aufregung"

Teilen

Stand

Von Autor/in ARD Archivradio

Am 13. April 1970 berichtet Korrespondent Robert Röntgen im Südwestfunk über die Apollo-13-Mission. Der Start scheint geglückt, alles läuft normal. Die Astronauten sind zu Scherzen aufgelegt.

Die amerikanische Öffentlichkeit hat sich inzwischen an die Raumfahrtmissionen gewöhnt und so bemerkt Röntgen, eigentlich wünsche sich die NASA mehr Aufregung. Dieser Wunsch geht bald in Erfüllung.

Londoner Abendzeitungen berichten über die Probleme von Apollo 13

14.4.1970 Panne bei Apollo 13: "Houston, wir haben ein Problem."

14.4.1970 | Am 14. April 1970 erschüttert eine Explosion die Mondfähre. Die Astronauten der Apollo 13 melden sich mit dem berühmten Satz im Kontrollzentrum: "Houston, wir haben ein Problem."

Die Besatzungsmitglieder der Apollo-13-Mission gehen an Bord der USS Iwo Jima, dem Bergungsschiff für die Mission, nach der Wasserung und Bergungsoperationen im Südpazifik: Fred W. Haise, James A. Lovell and John L. Swigert

17.4.1970 Apollo 13 scheint gerettet

17.4.1970 | Die Rückkehr der Astronauten scheint am Mittag des 17. April gesichert. Das Kontrollzentrum in Houston gibt die letzten Daten bekannt. Es gibt genug Energie und Sauerstoff.

Präsident John F. Kennedy spricht am 25. Mai 1969 über die Mondmission im Kongress, der das teure Vorhaben genehmigen muss

25.5.1961 John F. Kennedy überzeugt den Kongress von der Mondmission

25.5.1961 | Der junge US-Präsident Kennedy schwört die Nation auf den Wettlauf zum Mond ein. Noch in den 1960ern will er einen Mann auf den Mond bringen und wieder gesund zurück zur Erde.

US-Präsident John F Kennedy bei seiner Rede über die Möglichkeiten einer Mondmission im Stadion der Rice University am 12. September 1962

12.9.1962 John F. Kennedy: "Wir fliegen zum Mond, weil es schwer ist."

12.9.1962 | John F. Kennedy hält an der Rice-Universität in Houston eine Rede, in der er die Bevölkerung für die ehrgeizigen Pläne zur Mondlandung gewinnen will.

Die sowjetische Nachrichtenagentur Tass veröffentlichte am 5. Februar 1966 diese Zeichnung der zwei Tage zuvor weich auf dem Mond gelandeten Sonde Luna 9

3.2.1966 Sowjetische Luna 9 setzt auf der Mondoberfläche auf

3.2.1966 | Am 3.2.1966 setzte die sowjetische Sonde Luna 9 auf der Mondoberfläche auf. Ein Meilenstein der Raumfahrt. In den aktuellen Nachrichtensendungen berichtete der Südwestfunk mit Einschätzungen aus Moskau, London und Ostberlin.

Kennedy Space Center, USA. Auf dem Launch Complex 39 Pad A verlassen die Apollo-11-Astronauten das Apollo-Raumschiff nach der Teilnahme am Countdown-Demonstrationstest. Im Vordergrund ist Astronaut Buzz Aldrin zu sehen. Pad-Leader Guenter Wendt spricht mit Neil Armstrong. Astronaut Michael Collins steht links von Armstrong.

16.7.1969 Countdown und Start von Apollo 11

16.7.1969 | Die USA schreiben Raumfahrt-Geschichte, als die 3.000 Tonnen schwere Saturn-5-Rakete in Richtung Mond abhebt. Die Mission Apollo 11 hat begonnen. Die Medien sind dabei, als der Countdown startet.

Der Kommandant von Apollo 11, Neil Armstrong, sammelt Proben des Mondbodens, kurz nachdem er am 20. Juli 1969 seinen historischen ersten Schritt auf der Oberfläche des Mondes gemacht hat. Das Foto wurde von Edwin "Buzz" Aldrin aus dem Inneren des Landefahrzeugs aufgenommen. Im Vordergrund ist ein Teil des Fahrzeugschattens sichtbar.

20.7.1969 Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond

20.7.1969 | Apollo 11 ist gelandet. Zu hören: Armstrongs Worte "That's one small step for a man, one giant leap for mankind." Die deutschen Moderatoren reden leider dazwischen.

Mission Apollo 11: Astronaut Edwin "Buzz" Aldrin auf dem Mond am 20.7.1969

Sputnik-Schock bis Challenger-Katastrophe Große Ereignisse der Raumfahrt

Die Mondlandung 1969 war der Endpunkt einer rasanten technischen Entwicklung – und eines erbitterten Wettstreits der Großmächte im Kalten Krieg. Als 1957 die Sowjetunion mit "Sputnik" den ersten Satelliten in den Weltraum brachte, fühlten sich die USA herausgefordert. Raketeningenieur Wernher von Braun spricht 1959 sehr explizit von der politisch-militärischen Bedeutung der Raumfahrt.

Die abstürzende Maschine rast beim Flugunglück von Ramstein am 28. August 1988 auf die Zuschauermenge zu. Ein Jet der italienischen Kunstflugstaffel "Frecce tricolori" war während des Flugtags in Ramstein beim Formationsflug mit zwei anderen Jets kollidiert, in die Menge der entsetzten Zuschauer gestürzt und in Flammen aufgegangen.

Dramatische Ereignisse Katastrophen und Krisen

Es gibt Momente, in denen die ganze Republik den Atem anhält. Sei es der Absturz der "Hindenburg", die Flugzeugkatastrophe von Ramstein oder der Orkan "Lothar".