Sirenen und Warn-Apps haben planmäßig funktioniert

Bundesweiter Warntag: Positive Bilanz im Westen der Pfalz

Der bundesweite Probewarntag war in der Westpfalz ein Erfolg. Die Feuerwehren und der Brand- und Katastrophenschutz in der Region ziehen eine positive Bilanz.

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Von Autor/in Nadine Lindacher

Pünktlich um elf Uhr am Donnerstag haben vielerorts die Sirenen losgeheult und über verschiedene Kanäle sind die Handys mit dem Warnalarm angesprungen. Aus dem Donnersbergkreis hieß es, dass alles planmäßig und problemlos funktioniert habe. Das meldet auch die Stadt Zweibrücken. Auch hier seien alle entsprechenden Apps zur Warnung planmäßig aktiviert worden. Auch die Sirenen auf den Dächern der Stadt hätten tadellos funktioniert. Nur eine von insgesamt 22 Sirenen sei nicht angesprungen. Das sei laut einem Sprecher des Brand- und Katastrophenschutzes aber geplant gewesen, weil diese gerade technisch umgebaut werde.

Auch die Sirenen auf den Häusern werden bei dem bundesweiten Warntag ertönen.
Eine Sirene auf dem Dach eines Hauses. Der Bundesweite Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Picture Alliance

Auch in Pirmasens lief alles nach Plan

Auch in der Stadt Pirmasens sei der Warntag reibungslos verlaufen. In Pirmasens ist die Situation etwas anders als im Rest der Westpfalz, hier gibt es nämlich keine Warnsirenen auf den Dächern. Zu jedem Warntag sucht sich die Feuerwehr einen anderen Ortsteil aus, um mit Autos durchzufahren und die Menschen per Lautsprecherdurchsagen über die Gefahrenlage zu informieren. Diesmal waren die Fahrzeuge im Stadtteil Gersbach unterwegs. Aus dem Ort seien auch nur positive Rückmeldungen gekommen.

Das SWR-Studio Kaiserslautern startet parallel eine Umfrage über WhatsApp

Parallel zum bundesweiten Warntag hat das Studio Kaiserslautern auf seinem WhatsApp-Kanal eine Umfrage gestartet und wollte wissen, ob die verschiedenen Alarmsysteme die Menschen erreicht haben.

Umfrage Whatsapp zum bundesweiten Warntag
Das Studio Kaiserslautern hat in seinem Whatsapp-Kanal eine Umfrage zum bundesweiten Warntag gestartet.

Die Beteiligung an der Umfrage war groß und die Resonanz positiv. Demnach haben 188 Menschen sowohl einen Alarm übers Handy als auch durch die Sirenen gehört. 195 Teilnehmer der Umfrage sagen, dass sie die Handywarnung bekommen, aber keine Sirenen gehört haben. Zwölf Menschen berichten, dass ihre Telefone stumm geblieben, sie dafür aber über die Sirenen gewarnt worden sind und lediglich neun Menschen sagen, dass sie nichts vom Warntag mitbekommen hätten.

Warum gibt es überhaupt bundesweite Warntage?

Der Warntag am 10. September war bereits der insgesamte sechste Warntag. Bund, Länder und Kommunen testeten gemeinsam ihre Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle.

Dafür nutzen Bund, Länder und Kommunen die unterschiedlichsten Warnmethoden. Welche das sind, haben wir hier aufgeführt:

Rheinland-Pfalz
Alarm auf dem Handy am bundesweiten Warntag

Test für den Ernstfall Bundesweiter Warntag: In Rheinland-Pfalz lief nach erster Bilanz alles nach Plan

Um 11 Uhr schrillten die Handys: Die Warnmeldung war ein Probealarm. Bundesweit wurde am Donnerstag der Ernstfall getestet. In Rheinland-Pfalz lief offenbar alles nach Plan.

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Nadine Lindacher
Bild von Nadine Lindacher, Redakteurin im SWR Studio Kaiserslautern

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