Reutlingen hat viel vor: Für die Bewerbung zur Bundesgartenschau 2039, kurz BUGA, setzt die Stadt auf ungewöhnliche Ideen. Eine Surfwelle auf der Echaz, ein angelegter See und eine Seilbahn sind Teil des Konzepts. Dazu kommen viele grüne Flächen. Die Bewerbung ist dabei als Gemeinschaftsprojekt angelegt: Neben Reutlingen sind auch Pfullingen, Eningen u.A., Lichtenstein, Kirchentellinsfurt und Wannweil beteiligt.
Die Stadt rechnet laut Prognosen mit rund 1,75 Millionen Besuchern. Noch ist die BUGA aber nicht vergeben - erst muss der Gemeinderat zustimmen, danach entscheidet die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft in Bonn, wer austragen darf.
Mit Surfwelle an der Echaz Bundesgartenschau 2039: Reutlingen und Gemeinden im Echaztal beschließen Bewerbung
Die Stadt Reutlingen und fünf weitere Gemeinden im Echaztal wollen die Bundesgartenschau 2039 ausrichten. Das haben die jeweiligen Gemeinderäte größtenteils einstimmig beschlossen.
Gäste auf der BUGA: Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die Gäste sollen umweltfreundlich anreisen. "Die sollen vorzugsweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Buga besuchen können", sagt Stadtentwicklungs-Amtsleiter Stefan Dvorak. Geplant sind außerdem ein neues Parkhaus sowie ein Radweg entlang der Stadtbahnstrecke.
Reutlingens OB Keck: Projekte werten Stadt und Region auf
Für Oberbürgermeister Thomas Keck geht es um mehr als nur die Veranstaltung selbst: "Das sind Projekte, die bleiben für die Menschen, die hier leben und ihre Nachkommen." Das werte die Stadt und die Region auf. Auch die Wirtschaft würde davon profitieren, so Keck.